Wappen von Rothenburg
Zweite Stadtmauer / Rothenburg ob der Tauber - Bayern
Historie


Im 10. Jh entstand auf einem Hochplateau über der Tauber eine fränkische Grafenburg die 1141 zur staufischen Reichsburg wurde. Von dieser Burg ist außer dem Burggarten nahezu nichts mehr vorhanden. Die Blasiuskapelle vor dem Burgturm ist vermutlich ein Teil des ehemaligen Palais.

Die Stadt Rothenburg entstand gegen Ende des 12. Jh. Aus dieser Zeit stammt auch die innere Stadtmauer. Die Stadtmauer selbst ist nicht mehr vorhanden, aber drei Tore und Türme sind erhalten. Ebenso das Burgtor und der Burgturm, wobei letzterer mit zwei Baudaten je nach Quelle geführt wird. Da aber Größe und Bauart eher dem 2. Ausbau der Stadt entsprechen trifft wohl eher die Zeit des 14 Jh. zu.

Der Mauerring aus dem 14. Jh. ist mit seinen 43 Tor- und Mauertürmen noch vollständig erhalten und kann fast rundum begangen werden. Der einzige Turm der bestiegen werden kann ist der Röderturm.

Eine weitere Besonderheit ist der Klingerturm mit der, in die Stadtmauer integrierte, St-Wolfgangs-Kirche - auch Schäferkirche genannt. In dieser Wehrkirche befindet sich ein Verlies, Geschützboden sowie Kasematten. Alles ist selbstverständlich zu besichtigen.

Im 17. Jh. wurde im Süden der Stadt die Spitalbastei errichtet. Sie ist das größte Verteidigungswerk der Stadt. Vor der Bastei ist ein Wallgraben, der von einer Brücke überspannt wird. Der Geschützboden ist begehbar.

Im Ostteil der Stadtmauer sind die Spendensteine verankert. Wer will, kann sich dort gegen eine angemessene Spende zum Erhalt der Stadtmauer verewigen lassen.

Da Rothenburg nie zerstört wurde, ist die gesamte Innenstadt in ihrem Kern erhalten und historisch.

(Quelle: ?)


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