Wappen von Steinthaleben
ROTHENBURG
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Historie

Grundriss

1116-1150 (vielleicht schon seit 1103) - In Urkunden taucht Christian I. von Rothenburg auf, welcher oft in der Umgebung König Lothars zu finden war. Das Grafenamt erlangte er wohl durch sein enges Verhältnis zum König.

1198-1209 - Das Geschlecht stirbt aus. Die Burg erbte Graf Friedrich von Beichlingen.

In den Auseinandersetzungen zwischen den Staufern und Welfen muss die Burg eine gewisse Rolle gespielt haben

1212 - Wurde die Burg durch Kaiser Otto lV. erobert.

13. Jhdt. - Die Grafen von Beichlingen entwickelten sich zu einflussreichen Territorialherren im nördlichen Thüringen. Wie die Landgrafen von Thüringen förderten auch sie den Minnesang.

um 1300 - Die Rothenburg beherbergt den Minnesänger Christian von Luppin, dessen Bild und sieben Lieder die Manessische Handschrift als größte mittelhochdeutsche Liedersammlung überliefert.

1312 - Wurde die Burg erneut erobert.

1381 - Die Linie Beichlingen-Rothenburg, die von Friedrich V. begründet wurde, erlischt. Seine Söhne veräußern die Burg an die Wettiner.

1378 - Gelangte die Burg an die Grafen von Schwarzburg-Blankenburg. Diese belehnten damit die Herren von Tütcherrode.

1576 - Stirbt der letzte Angehörige des Geschlechtes, danach verfällt die Burg.

Quelle: Thomas Bienert - Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Gudensberg, 2000.
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