SCHLOSS ROCHSBURG
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Allgemeine Informationen
Romantisch gelegene Burganlage die sich auf einem Felssporn oberhalb der Mulde erhebt, die den Burgberg von drei Seiten umgibt. Um die Burg führt ein schöner Wanderweg von dem man die Burg und auch die unten im Tal entlangfließende Mulde genießen kann. Unterhalb der Burg führt eine kleine Hängebrücke über den Fluß. Die Rochsburg staffelt sich in Vorburg und Hauptburg und wird bis heute von gut erhaltenen Zwingern umgeben. Überall an der Burg sind schöne Details zu sehen, die sich aus den zahlreichen Stilepochen erhalten haben. So finden sich eine Vielzahl von schönen Tür- und Fensterrahmen u.a. schöne spätgotische Fenster und Türen sowie ein ehemaliges romanisches Palasfenster. Auch sind diverse Aborterker erhalten. Der Detailreichtum setzt sich auch im Innern der Burg fort. Die meisten Räume der Burg werden bis heute von Holzbalkendecken überspannt die teilweise mehrere hundert Jahre alt sind. Auch sind die Burgräume mit sehr schönen Einrichtungsgegenständen verschiender Jahrhunderte bestückt. Vor allem die architektonisch wertvolle Burgkapelle St. Anna ist besonders erwähnenswert. Trotz der vielen Umbaumaßnahmen in Laufe der Jahrhunderte weißt die Burg noch viel von Ihrer einstigen Wehrhaftigkeit auf. So ist ein schöner Wehrgang am nördlichen Zwinger erhalten. Vor dem Burgtor befinden sich die Reste eines Vorwerks, einer sogenannten Barbakane. Solche Anlagen sind selten bei Burgen zu finden. Das ganze Areal wird von einem eindrucksvollen, tief in den Felsen gehauenen Halsgraben vom übrigen Bergrücken getrennt. Im Süden erheben sich noch Teile der alten Wehrmauer und ein alter Schalenturm.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°56'36" N, 12°45'52" E
Höhe: 228 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Schloss Rochsburg | Schlossstraße 1 | D-09328 Lunzenau / OT Rochsburg
Tel: +49 037383 6703 | Fax: +49 037383 - 83788 | E-Mail: Schloss Rochsburg
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Rochsburg ist über die B175 zu erreichen. Bis Lunzenau fahren, von dort ist Rochsburg ausgeschildert.
Kostenpflichtiger Parkplatz vor der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
April - Oktober:
Dienstag - Freitag: von 10:00 - 17:00 Uhr
Sonnabend, Sonntag, Feiertag: von 10:00 - 18:00 Uhr
Montag: geschlossen

November, Dezember, Februar und März :
Dienstag - Sonntag von 10:00 - 16:00 Uhr
Montag: geschlossen

Januar:
Samstag und Sonntag: von 10:00 - 16:00 Uhr
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Erwachsene: 3,50 EUR
Ermäßigt: 2,50 EUR
Familienkarte: 10,00 EUR
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
keine
Gastronomie auf der Burg
k.A.
Öffentlicher Rastplatz
k.A.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
k.A.
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Schloss Rochsburg
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des Deutschen Mittelalters. | Augsburg, 1996
Historie
1195 wurde ein Gunteros de Rochsberg erstmals urkundlich erwähnt.
um 1200 Vermutlich waren Teile der Burg um 1200 bereits aus Stein erbaut. Dies betrifft vorallem Teile des Bergfrieds und der Ringmauern.
nach 1225 gibt es keine urkundlichen Erwähnungen der Burg.
1283 werden die Burggrafen von Altenburg als Besitzer der Rochsburg urkundlich genannt.
1296 wird in einer Urkunde das "castrum Burggravii Rochsberg" als bevorzugter Aufenthalstort von Dietrich II., Burggraf von Altenburg genannt.
1325 kamen die Besitzungen an die Burggrafen von Leisnig.
1433 werden diverse Gebäudeteile, darunter auch die schöne Burgkapelle urkundlich genannt.
nach 1470 wurde der Küchenbau zwischen den Bergfried und dem Nordflügel eingefügt. Auch sonst erlebt die Burg ab dieser Zeit unter Arnold von Westfalen eine große Bautätigkeit.
1503 kam die zu diesem Zeitpunkt ausgebrannte Burg an die Herren von Ende.
1547 wird die Burg im Schmalkaldischen Krieg durch kurfürstlich-sächsische Truppen erneut niedergebrannt.
1548 wurde Wolf II. von Schönburg neuer Burgbesitzer. Die ausgebrannte Burg wurde unter ihm bis 1553 wieder ausgebaut.
7. August 1582 Nach der Überlieferung brannte die Rochsburg erneut aus. Dem Feuer vielen viele Gebäudeteile zu Opfer. Der Bergfried, die Kapelle und die Wohnung des Schlosshauptmannes sollen jedoch vom Feuer verschont geblieben sein.
1592-1596 wurde die Burg unter Wolf III. wieder ausgebaut. Dabei wurden die Formen des Ausbaus von 1553 jedoch grundsätzlich beibehalten.
17. Jahrhundert fanden immer wieder diverse Baumaßnahmen auf der Burg statt.
ab 1911 wurden Teile der Burgräume Besuchern zugänglich gemacht.
1945 wurden die Grafen von Schönburg, die die Burg nahezu 400 Jahre in ihren Besitz hatten, enteignet.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Billig, Gerhard / Müller, Heinz - Burgen-Zeugen sächsischer Geschichte. | 1998
  • Krahe, F.-W. - Burgen des Deutschen Mittelalters. | Augsburg, 1996
  • Walz, Dieter - Burgentour. | Leipzig, 1992
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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