Wappen von Lorch
BURG RHEINBERG
Europa / Deutschland / Hessen / Rheingau-Taunus-Kreis / Lorch

Information

Bilder

Historie

Grundriss

Ansicht

Ansicht der Oberburg aus Norden.
Batterieturm (Halbrundturm) zur Linken, der Bergfried in der Mitte auf einem 5m höher
gelegenen Felsen und erhaltene Ringmauer zur Rechten.
(800 x 531 Pixel)

KURZINFO
Die Rheinberg war einst die größte und bedeutendste der Wispertal-Burgen. Bauhistorisch wurde sie bislang nicht erforscht. Erhaltungsmaßnahmen zeichnen sich seit mehr als 15 Jahren nicht ab (Stand: Januar 2010). Die Burg Rheinberg liegt zusammen mit der Belagerungsburg/Trutzburg Blideneck (oberhalb der Rheinberg) und Kammerburg (unterhalb) auf einem Berggrat.
Die Kernburg besteht aus einer Ober- und Unterburg. Die Oberburg mit ihrem Bergfried liegt auf einem 5m erhöhten Felsen. Östlich davon ist der halbrunde Batterieturm gelegen, der im Inneren rechteckig ist. Nördlich unterhalb des Wohnturmes befand sich das Tor zur Oberburg. Davor liegt der Brunnen/Zisterne, von der sich anschließenden Unterburg existiert im Wesentlichen nur noch die Ringmauer mit Strebepfeilern, die sich an das Torhaus anschloss. Über einen tiefen breiten Halsgraben mit einem Brückenpfeiler gelangt man zur Vorburg. Die Vorburg weist einen halbrunden Bau im Nordwesten auf und ein Tor/Torhaus nach Osten. Vor dieser Vorburg soll sich ein Vorwerk auf einer vorgelagerten Kuppel befunden haben.
Laut einer Sage bewacht ein dreibeiniger, schwarzer Hund den Burgschatz.
SERVICE
GPS Koordinaten
GPS-Koordinaten
50° 5'8.87"N 7°52'13.10"E
Höhe: ca. 240 m ü. NN
GPS Koordinaten
Topographische Karte(n)
nicht verfügbar
Warnhinweise
Warnhinweise:
Die Burg ist aufgrund z.T. abgegangener Wege nur schwer zugänglich und in Teilen einsturzgefährdet! Bei Schnee oder Nässe sollte von einem Aufstieg abgesehen werden.
Anfahrt 
                mit dem PKW

Anfahrt mit dem PKW
- Von Lorch / Rhein Richtung Wispertal und Bad Schwalbach.
- An der "Gaststätte Kammerburg" links Richtung Wellmerschied und Lipporn.
- Nach etwa 1,5 Km kommt hinter einer Brücke eine Linkskurve, dahinter auf der linken Seite parken (hinter dem Baum steht dort eine Holzbank).
Ab hier ca. 40 Minuten Fußweg ("Gebückweg", Wanderzeichen: 2 dornige Äste. Nur lückenhaft markiert). - Dem etwas schmaleren Weg geradeaus folgen, nicht rechts hoch. Kurz darauf Rechtskurve.
- Nach etwa 400 m der Linkskurve nach oben folgen.
- Kurz hinter dem links gelegenen Hochsitz dem linken Weg folgen (erst geradeaus, dann Linkskurve).
- Nach kurzer Zeit verläuft sich der Weg hier zeitweise im Geröll. Dennoch weiter geradeaus und nichts den scharf rechts abbiegenden Weg nach oben!
- Vor dem Hügel des Vorwerks rechts (Pfad im Graben zwischen zwei Hügeln).
- Nach dem Graben hinter dem Hügel des Vorwerks links (oder auf diesen Hügel zum Vorwerk hochsteigen und auf anderer Seite sehr steil wieder runter).
- Das letzte steile Stück vom Halsgraben zur Ruine muss erklettert werden.

Achtung: Auf der anderen Seite des Burgberges (nahe des Cafes "Alte Villa") führen ebenfalls 2 Wege in den Wald (ein asphaltierter Privatweg sowie unweit davor ein Waldweg). Diese führen jedoch beide nicht zur Burg, auch wenn Rheinberg von dieser Hügelseite optisch näher erscheint.

Anfahrt mit Bus und Bahn
Anfahrt mit Bus und Bahn
Nicht möglich
Öffnungszeiten

Öffnungszeiten
Ohne Beschränkung
Hinweis: Die Ruine befindet sich in Privatbesitz, darf jedoch laut Auskunft des Eigentümers auf eigene Gefahr betreten werden.

Eintritt

Eintritt
kostenlos

Gastronomie
Gastronomie auf der Burg
Keine
Gaststätte "Zur Kammerburg" und Cafe "Alte Villa" in der Wispertalstraße unterhalb des Burgberges.
Öffentlicher Rastplatz
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtungsmöglichkeiten auf der Burg
keine
Spielmöglichkeiten für Kinder
Zusatzinformation für Familien mit Kinden
k. A.
Behinderte
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Nein
weitere Infos

Weiterführende Information
-

Literatur
Weiterführende Literatur
Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. 3. Auflage. Gudensberg-Gleichen, 2000.
Adelheid von Stolterfoth - Beschreibung und Sage des Rheingaues. Mainz, 1840.
A. v Cohausen/M. Heckmann - Mittelalterliche Bauwerke im Rheingau, in: Nassauische Annalen, Bd. 17. Wiesbaden, 1882.
W. L. Roser - Die Burg Rheinberg im Wispertal, in: Nassauische Annalen, Bd. 102. Wiesbaden, 1991.
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