Wappen des Donnerbergkreis
Burg Randegg / Mannweiler-Cölln - Rheinland-Pfalz
Historie


Vermutlicher Baubeginn war im 12. Jahrhundert. 1202 wird ein Heinrich von Randeck, 1223 ein Emberch von Randeck im Zusammenhang mit dem Kloster Otterberg genannt. Den Randeckern gehörte das Dorf Mannheilweiler. Seit 1248 entstanden drei Linien der Randeck zu Löwenstein, womit Randeck später zur Ganerbenburg wurde, auf der im 16. Jahrhundert bis zu 8 Ganerben, darunter Flörsheimer und Wachenheimer, ansässig waren. 1521 starben die Randecker, 1655 die Flörsheimer aus. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg an die Reigersberger verlehnt, die sie jedoch erst nach dem Erlöschen der Löwensteiner 1668 in Besitz nehmen konnten. 1690 währen des Pfälzer Erbfolgekrieges zum größten Teil zerstört (Sprengung des Bergfrieds), wurde in den verfallenen Überresten, die außerdem als
Steinbruch dienten, ein Bauernhof angesiedelt. Um 1817 Abbruch der verbliebenen Gebäude. Von den Anlangen sind erwähnt: 1331 Marstall und Hofstelle, 1348 eine Burgkapelle, (bis 1783 genutzt), im 16. Jahrhundert ein "steinerner Stock" gegenüber dem Turm an der Ringmauer, 1601 ein Burggarten, 1649 Verlies und Galgen. Seit 1978 erfolgten Freilegungs- und Sicherungsarbeiten.

(Quelle: "Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Band 15", Landesamt f. Denkmalpflege)


Grundrißplan
Ansichten
Infoseite

zurück