Wappen von Waischenfeld
BURG RABENECK
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Historie

Grundriss

1257 - Mit „Siboto de Rabeneck“ und „Chunrad de Rabenekke“ ist erstmals ein sich nach Rabeneck benennendes Ministerialengeschlecht belegt.

1348 - Das Bistum Bamberg erwirbt einen schlüsselbergischen Anteil „an der burg ze Rabeneck“; diese bleibt aber weiterhin im Besitz der Rabensteiner.

1353 - Die Brüder Ottleins und Hermann von Rabenstein räumen den Nürnberger Burggrafen auf 12 Jahre ein alleiniges Öffnungsrecht ein.

1388–1530 - Die Stiebar halten Rabeneck als freies Eigen; Nürnberg erkauft ein Öffnungsrecht.

1525 - Die Burg wird im Bauernkrieg zerstört und niedergebrannt; gegen 485 Gulden Entschädigung wird die Anlage 1535 wieder errichtet.

1530 - Alexander Stiebar zu Rabeneck trägt dem Hochstift wegen Geldschwierigkeiten seine eigenen Güter zu Lehen auf.

1603 - Rabeneck geht erneut an die Herren von Rabenstein.

1620 - Rabeneck wird wieder an das Hochstift Bamberg verkauft; das Gelt hierfür wird seitens des Bischofs privat vorgestreckt.

1717 - Nach langem Prozeß werden die Rabensteiner rückwirkend in die Rechte des Ritterguts Rabeneck eingewiesen.

1742 - Nach dem Aussterben der Rabensteiner geht die Burg an die Grafen von Schönborn über.

1976 - Rabeneck wird an Privat verkauft.

Quelle: Toni Eckert, Susanne Fischer, Renate Freitag, Rainer Hofmann, Walter Tausendpfund – Die Burgen der Fränkischen Schweiz – Kulturführer. Forchheim, o.J.
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