Wappen von Hiltpoltstein
BURG POTTENSTEIN
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Historie

Grundriss

918 läßt Konrad I. die Burg als Schutz gegen den Einfall der Slawen und Magyaren errichten und überträgt dem Markgrafen Otto von Schweinfurt das Lehen.

Im 11. Jhdt. baut Botho von Kärnten ( 1035 - 1104 ) die Burg aus, die er zuvor von seiner verstorbenen Frau Judith von Schweinfurt 1066 geerbt hat.

1139 stirbt Botho ohne Nachfahren zu hinterlassen. Daraufhin geht sie in den Besitz des Bsitums Bamberg über.

Im 12. und 13. Jhdt. wird die Burg von bischhöflich-bambergischen Minestarialien verwaltet.

1227 - 1228 wird Elisabeth Landgräfin von Thüringen ( die später heilig gesprochen wird ) nach dem Tod Ihres Mannes Ludwig von Bischof Eckbert von Bamberg dort festgehalten. Er plant die Wiedervermählung mit Kaiser Friedrich II, was ihm aber nicht gelingt. Elisabeth flüchtet während der Rückführung der Gebeine Ihres Mannes nach Südtirol auf die Wartburg. Sie entzieht sich dem Einfluß Ihrer Familie und führt fortan ein religiös-karikatives Leben in Marburg.

1430 widersteht die Burg einem Ansturm der Hussiten.

1525 wird die Burg während des Bauernkrieges besetzt und geplündert.

1553 im zweiten bundesständnischen Krieg wird die Anlage von markgräflichen Truppen eingenommen. Hierbei wird ein Großteil der Burg zerstört.

1634 scheitert Oberst Gratz mit seinen schedischen Truppen an der Burg.

1720 wird der Bergfried schwer beschädigt und bleibt seitdem baufällig.

1757 im 7-jährigen krieg widersteht sie auch einem Ansturm von preußischen Hussaren.

1806 fällt die Burg an den bayrischen Staat.

1816 muß der Bergfried aus Sicherheitsgründen abgetragen werden.

1878 erwirbt der Nürnberger Apotheker Dr. Kleemann die Burg.

1918 kauft die Familie Freiherr von Witzingrode die Burg von den Nachfolgern Dr. Kleemanns, den Brüdern Wießner, ab.

Die Burg ist nunmehr seit 4 Generationen in Familienbesitz. Die Familie entstammte dem Adelsgeschlecht von Witzingerode, daß 1209 erstmals urkundlich erwähnt wird und Ihren Stammsitz in Witzingerode auf Burg Bodenstein (Eichsfeld, Thüringen) hatte.

Quelle: unbekannt.
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