BURG PLESSE
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Allgemeine Informationen
Die mächtige Burg Plesse, deren Gründung im frühen 11. Jh. vermutet wird, gehört zu den größten und bedeutendsten Burgen Niedersachsens.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°35'51.45"N 9°57'55.82"E
Höhe: ca. 360 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Freunde der Burg Plesse e.V. | Rathausplatz 1 | 37120 Bovenden
Tel. 0551-7974086 | eMail: info@freunde-burgplesse.de
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Die A7 an der Anschlußstelle Nörten-Hardenberg verlassen und über die B3 in Richtung Göttingen fahren. Die B3 an der nächsten Ausfahrt (Bovenden) verlassen und in Richtung Reyershausen fahren. Anschließend der Beschilderung zur Burg folgen.
Kostenlose Parkmöglichkeiten in Nähe der Burg. Von dort ca. 2-3 min Fußweg zur Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
ohne Beschränkung
Eintrittspreise
Der Innenhof ist frei zugänglich.
Für die Besteigung des Großen Turms wird um eine Spende gebeten.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
Burgschänke Plesse.

Öffnungszeiten
(März-Oktober)
Dienstag - Freitag: ab 11.00 Uhr
Samstag / Sonntag: ab 10.00 Uhr
Montag ist Ruhetag.
(November-Februar)
Mittwoch - Freitag: ab 11.00 Uhr
Samstag / Sonntag: ab 10.00 Uhr


Adresse
Burgschänke Plesse
Ritterstieg 99
37120 Bovenden
Tel.: 0 55 94 / 94 33 33
Fax: 0 55 94 / 94 37 38
Link zur Webseite der Burgschänke Plesse.
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
zugänglich
Bilder
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Grundriss
Grundriss Sigmundskron
Wehranlagen
A. Gebäude
B. Wehrgang
C. Arkaden
D. Unteres Tor
E. Burggraben
F. Halbrunder Turm


Gebäude
1. Großer Turm
2. Kapelle
3. Sakristei
4. Kleiner Turm
5. Marstall
6. Mittelhaus
7. Alter Herrenbau
8. Pforthaus
9. Stützmauer
10. Wappen der Herren von Plesse
11. Unteres Tor
Quelle: Verein Freunde der Burg Plesse (Hrsg.) - Burg Plesse | Bovenden, o.J.
Historie
Frühes 11. Jh. Bau der Burg. Bauherren sind möglicherweise die Grafen von Reinhausen-Winzenburg.
1015 Der mächtige Bischof Meinwerk von Paderborn soll die Burg besitzen. Nach seinem Tod geht die Burg in den Besitz des Bistums über.
1150 Dienstmannen ziehen als Verwalter auf die Burg, u.a. die Familie de Hokelem, welche sich später in von Plesse umbenennt (in den 1190er Jahren).
1192-1195 Die Burg ist kurzzeitig im Besitz von Kaiser Heinrich VI.
ab 1200 Die Herren von Plesse entziehen sich dem Bistum Paderborn und gründen ihr eigenes Herrschaftsgebiet. Dieses ist reichsfrei.
1447 Die Herren von Plesse übereignen Burg und Herrschaft dem Landgrafen von Hessen und bekommen es als erbliches Lehen zurück.
um 1480 Errichtung des Kleinen Turms an der Stelle eines Vorgängerbaus.
1485/1486 Umbau der Burgkapelle im Stil der Gotik.
2. Hälfte des 15. Jh. Bau des Torrondells vor dem Unteren Tor.
1542 Der Große Turm wird um 7 m gekürzt, womit ein besserer Schutz gegen Beschuß mit Feuerwaffen erreicht werden sollte.
22. Mai 1571 Mit Dietrich IV. sterben die Edelherren von Plesse im Mannesstamm aus.
24. Mai 1571 Hessen zieht die Burg als erledigtes Lehen ein und besetzt sie.
1605 Bau des Marstalls. Dieser ist das letzte auf der Burg neuerrichtete Gebäude.
1627 Belagerung der Burg durch kaiserliche Truppen im 30jährigen Krieg.
1660 Aufgabe der Burg. Sie wird von den Einwohnern der umliegenden Dörfer als Steinbruch genutzt.
12. August 1801 Johann Wolfgang von Goethe besichtigt die Burg.
1816 Der Ort Bovenden fällt zusammen mit der Burg Plesse an das neugegründete Königreich Hannover.
19. September 1853 König Georg V. von Hannover besichtigt die Burg. Er ist von der Besichtigung derart beeindruckt, daß er eine Restaurierung der Anlage in Auftrag gibt.
1853-1864 Es werden erhebliche Mittel zur Sicherung und Rettung der Ruine eingesetzt.
1866 Das Königreich Hannover wird preußische Provinz. Die Restaurierungen werden kontinuierlich weitergeführt.
1946 Die Burg geht in den Besitz des neugegründeten Landes Niedersachsen über.
1978 Die Burg wird unter Denkmalschutz gestellt.
1979 Erste archäologische Ausgrabungskampagne auf der Burg.
1993-1996 Restaurierung des Großen Turms mit begleitenden Bauuntersuchung.
Quellen: Hinweistafeln auf der Burg | Aufgenommen 2011 ‡ Verein Freunde der Burg Plesse (Hrsg.) - Burg Plesse | Bovenden, o.J.
Literatur
  • Ernst Andreas Friedrich - Die Ruine der Burg Plesse | In: Wenn Steine reden könnten, Band III | Hannover, 1995 | S. 83–85.
  • Last, Martin - Die Burg Plesse | Göttingen, 1977.
  • Moritz, Thomas (Hrsg.) - Ein feste Burg – die Plesse | Göttingen, 2000.
  • Moritz, Thomas & Philipp Matschoß - Befund, Aufmaß und Rekonstruktion am Beispiel der Großen Harzburg und der Burg Plesse | In: Archäologische Kommission für Niedersachsen e.V. (Hrsg.) - Archäologie in Niedersachsen, Band 16 | Aurich, 2013.
  • Verein Freunde der Burg Plesse (Hrsg.) - Burg Plesse | Bovenden, o.J.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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