BURG PFALZGRAFENSTEIN
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Allgemeine Informationen
Die wohl eigentümlichste Burg Deutschlands. Markantester Teil der Burg ist der Bergfried, der Anfang des 14. Jahrhunderts auf einer Rheininsel zur Zolleintreibung errichtet wurde. Sein Grundriss ist fünfeckig, um antreibende Eisschollen besser abwehren zu können. Erst später umgab man ihn mit einer sechseckigen Ringmauer, in der ein Tor, die Kommandantenwohnung, sowie Geschützstellungen und Mannschaftsraum integriert wurden. Eine Backstube wurde im Eingangsgeschoss des Bergfrieds eingerichtet.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°04'59.3" N, 7°45'56.0"E E
Höhe: 72 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW

Kostenlose Parkmöglichkeiten am Rheinufer in Kaub, Übersetzen zur Burg mit Fähre (Überfahrten alle 30 min; nur bei normalen Wasserstand!))
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Februar – 14. März & November – 1. Dezember
Samstag - Sonntag: von 10:00 – 17:00 Uhr

15. März – 31. Oktober
Dienstag - Sonntag: von 10:00 – 18:00 Uhr
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Öffnungszeiten.
Eintrittspreise
Erwachsene: 7,00 EUR
Ermäßigt: 6,00 EUR
Bitte prüfen Sie hier die aktuellen Eintrittspreise.
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Burg Pfalzgrafenstein
Quelle: Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Anfang 13. Jh. Die Kernanlage der Burg Kaub wird von den Herren von Falkenstein erbaut. Gleichzeitig geben sie dem Ort Kaub eine feste Ummauerung.
1277 Philipp II. von Falkenstein-Münzenberg verkauft Kaub mit der Burg und dem Zollrecht an den rheinischen Pfalzgrafen Ludwig II. Seit dieser Zeit gehört der Ort Kaub zur rheinischen Pfalzgrafschaft.
1326/27 Kaiser Ludwig der Bayer errichtet auf einer Rheininsel vor Kaub einen fünfeckigen Zollturm.
1338 - 1342 Der Turm wird mit einer sechseitigen Ringmauer mit Wehrgang umgeben. Erste Erwähnung (1339) des Namens "Pfalzgrafenstein." Die Endung "Stein" heißt gleich "Fels", was auf die hervorgehobene erhöhte Lage der Burg hinweist. Trotz vieler Jahre Krieg und wechselnder Besetzungen der anliegenden Stadt Kaub wird die Burg weder zerstört oder beschädigt.
17. - 18. Jh. Der Bau wird nochmals verstärkt, Geschützstellungen.
1803 Die Burg wird Besitz des Herzogtums Nassau.
1866 Die Burg gelangt schließlich in den Besitz des Königtums Preußens.
1970 - 1974 Die nie zerstörte Burg muss grundlegend saniert werden.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Backes, Magnus - Burg Pfalzgrafenstein und der Rheinzoll | Regensburg, 2003
  • Krahe, F.-W. - Burgen des deutschen Mittelalters | Augsburg, 1996
  • Ottendorf-Simrock, Walther - Burgen am Rhein | Bonn, 1989
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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