Wappen von Cramme
Burg Oelber / Oelber am weißen Wege - Niedersachsen
Historie


Im 12. Jh.

wurde die Burg von den Edelherren von Meinersen errichtet und wahrscheinlich ein altes Hildesheimer Lehen.

1353

übertrug Bernard v. Meinersen, Domherr v. Magdeburg und Hildesheim, Heinrich III., dem Fürstbischof von Hildesheim, die Burg und allem Zubehör.

Seitdem Ende d. 13. Jh.

ist die Burg der Familie Cramm verpfändet, urkundlich 1296 und 1299 erwähnt.

1390

saßen die Familien Cramm und v. Steinberg gemeinsam auf der Burg.

1395

war die Burg im Besitz derer v. Cramm und v. Bortfeld.

Bis 1523

übte das Hochstift Hildesheim Lehnshoheit aus, danach kam der Ort an das Herzogtum Braunschweig.

Bis 1643

blieb der Ort im Besitz des Herzogtum Braunschweig. Die Burg selbst, blieb weiterhin im Besitz der Familie Cramm.

1588

erneuerte Burchard v. Cramm sein urväterliches Hauß".

Zwischen 1618-1648

(30j. Krieg) wurde die Burg schwer beschädigt.

1626

war die Burg drei Monate von Tilly besetzt.

1623

traten die v. Bortfeld ihr Lehen an die v. Cramm ab.

1763

offizielle Bekanntmachung, der Abtretung derer v. Bortfeld an die v. Cramm.

1686

erlosch das Geschlecht derer v. Bortfeld.

Mitte 19. Jh.

wurde die Burg im Stil der Neuzeit restauriert und umgebaut.

Seit 1974

ist die Burg Wohnsitz des Egbert Freiherr v. Cramm.

Quelle: Margret Zimmermann, Hans Krensche - Burgen und Schlösser im Hildesheimer Land. Hildesheim, 1998.


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