Wappen von Oberwesel
Stadtmauer Oberwesel / Oberwesel - Rheinland-Pfalz
Historie


8. Jhdt.

Erste Erwähnung von Oberwesel als Wesalia.

966 bis 1144

Die Stadt gehört dem Erzbistumg Magdeburg, vorübergehend auch zu Mainz.

1166

Kaiser Friedrich Barbarossa gibt der Stadt ihre Reichsunmittelbarkeit zurück.

1220

Vermutliche Entstehung der Stadtmauer.

1236

Verlegung des Klosters außerhalb der Stadtmauer.

1240

Erhöhung der Stadtmauer um 1,20 m.

1243

Bau des Steingassenturmes.

1250

Bau des Koblenzer Torturmes.

1257

Die Herren auf der Schönburg müssen auf die Stadtvogtei verzichten.

1287

Fand man die Leiche eines Knaben; den unaufgeklärten Mord schob man den Juden in die Schuhe und verdächtigte sie eines Ritualmordes. Daran erinnert der Name der Wernerkapelle.

1305

Erste Erwähnung des Heilig-Geist-Hospiz mit Kirche, davon steht heute noch der Chor, die heutige Wernerkapelle.

1356

Bau des mit Bauschmuck und wehrtechnischen Verbesserungen versehenen Ochstenturmes.

1390/91

Während des Oberweseler Krieges wird die Stadt vom Trierer Erzbischof Werner von Falkenstein eingenommen.

1637

Mit der Äbtissen Elisabeth Vogt erlischt das Allerheiligenkloster von Zisterzienserinnen-Nonnen.

1689

Durch die Truppen Ludwig XIV. wurde die Stadt im Pfälzer Erbfolgekrieg verwüstet, einige Türme gesprengt.

1700

Wiederaufbau des Chores der Kapelle.

1825

Die Ruinen des Klosters werden abgebrochen.

1825 bis 1830

Bei der Anlegung einer neuen Hauptstraße müssen zwei Türme und Teile der Stadtmauer weichen.

19. Jhdt.

Die noch bewohnbaren Türme werden verkauft.

1992 bis 1995

Sanierung der Türme.

(Quelle: Infotafel in der Stadt.)


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