Wappen von Korbach
Burg Oberense / Oberense - Hessen
Historie


1010

wurde Ort unter den Namen "Aenesi" urkundlich erwähnt. Ob zu diesem Zeitpunkt die Burg schon existiert hat ist unbekannt.

1350

war die Burg im Besitz der Herren v. Engern als Lehen der Abtei von Corvey genannt. Später kam die Burg an die v. Padberg.

1410

wurde die Burg von den Herren v. Padberg dem Erzbischof Friedrich v. Köln zu Lehen übertragen. Dieses führte zu einem Krieg mit dem Grafen Heinrich v. Waldeck, weil dieser einen kölnischen Sitz nicht in seinem Gebiet duldete. Nach seinem Sieg mußten die Herren v. Padberger auf Oberense verzichten.

1454 (57)

war die Anlage waldeckisches Lehen. In dieser Zeit wurde die Burg erneuert und die Ecktürme verstärkt.

1471

wird die Burg urkundlich genannt.

1505

wird sie als Kemenate genannt.

1521

erhoben, nach dem Tode von Philipp v. Grafschaft, die Herren v. Viermünden Ansprüche auf die Anlage, welche aber eine Abfindung bekamen.

1572

starben v. Grafschaft aus und der Besitz fiel als erledigtes Lehen zurück an die Gf. v. Waldeck. Oberense wurde Wohnsitz des Grafen Heinrich IX. v. Waldeck.

Anfang 17.Jh. bis 1621

wohnte Magdalene Lucia v. Waldeck, die sich Burgfräulein v. Obern-Ensa nannte, auf der Burg.

Anfang 18.Jh.

ließ Fürst Anton-Ulrich v. Waldeck die baufälligen Gebäude abbrechen. Die Steine wurden für das begonnene Schloss in Korbach gebracht.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen, Gudensberg 2000


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