Wappen von Sigmaringen
Burg Neugutenstein (Gebrochen Gutenstein) / Sigmaringen - Baden-Württemberg
Historie


1354

Erste urkundliche Erwähnung von Neugutenstein in Besitz des Burkhard von Reischach, Lehen des Herzogs Albert von Österreich.

1362

Nicht nachgewiesen in Besitz des Konrad und Ruf von Magenbuch; eher handelt es sich bei der urkundlichen Nennung um den Wohnsitz im Ort Gutenstein.

1373

Wieder in Besitz des Burkhard von Reischach.

1377

Versetzung von "Nieder-Gutenstein" durch Herzog Leopold von Österreich an Ulrich von Stüben.

1410

Die Brüder Hans von Stüben und Stubenberg quittieren dem Stefan von Gundelfingen 1500 fl. für die Auslösung des Pfandbesitzes "Untergutenstein bei Sigmaringen an der Donau". Die Burg bereits als Burgstall bezeichnet.

1469

Das österreichische Lehen fällt bei der Gundelfinger Erbteilung an Jörg von Gundelfingen.

1509

Schweikhard von Gundelfingen verkauft den "Burgstall Neidergutenstein" mit Zubehör an Graf Andreas von Sonnenberg.

Um 1530

Neidergutenstein geht als Heiratsgut an den Reichserbtruchsessen von Waldburg zu Scheer.

1546

Truchseß Hans Wilhelm verleiht den Burgstall an Jäcklin Haldenriedt von Sigmaringen.

1659

Die Grafen Karl und Otto von Waldburg tauschen mit dem Kloster Laiz das Gundelfinger Gut mit "Prochen Guettenstein" gegen den Faulbronner Wald.

1783

Die Truchsessen Gebhard Xaver, Eberhard Ernst und Josef Alois geben ihren Besitz Gebrochen Gutenstein an den Fürsten Karl Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen. Das "Gundelfinger Gut" besteht noch aus einem Haus mit Scheuer und Schopf, dazu landwirtschaftlich nutzbares Land und Wald. Als Inventar werden sechs Kühe und zwei Schweine, dazu einige Gerätschaften bezeichnet.

(Quelle: Günter Schmidt, Burgenführer Schwäbische Alb - Band 3, Biberach 1990)


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