Wappen von Merenberg
Burg Merenberg / Merenberg - Hessen
Historie


1129

wurde die Burg erstmals urkundlich genannt, doch muß die Burg zu diesem Zeitpunkt schon existiert haben.

1163

fielen durch vorherige Heirat, die Hälfte der Burg und Herrschaft Gleiberg mit der Burg und dazu einige Centen im Oberlahngau an die Merenberger, welche dazu die gräflichen Rechte erbten.

1292

besaßen die Merenberger die Reichsvogtei über Wetzlar. Gottfried v. Merenberg war Kastelan auf der Reichsburg Kalsmunt bei Wetzlar.

1310

verkaufte Hartrad VI. v. Merenberg die Calenberger Cent, das Gericht Löhnberg und noch einige Güter an Gf. Johann I. v. Nassau-Dillenburg.

1328

starb das Geschlecht der Merenberger mit Hartrad VI. aus. Er hatte aber 1326 noch Erbrechte seiner Töchter erwerben können. Lisa v. Merenberg ging mit einer Abfindung ins Kloster.

1333

heiratete Gertrud den Grafen Johann v. Nassau-Weilburg, den Stifter der alten Weilburger Linie. Damit fiel Burg und Herrschaft Merenberg, die Gleiberger Hälfte und die Reichsvogtei über Wetzlar an Nassau. Und war seitdem Sommersitz.

Im 13./14.Jh.

war die Burg mit Burgmannen besetzt, auch die niederadligen Ritter Rübsamen v. Merenberg.

Im 16./17.Jh.

wurde die Burg mit einem Amtmann besetzt.

1646

(30j. Krieg) wurde die Burg durch Feuer zerstört und nie wieder aufgebaut.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000


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