Wappen von Mengerskirchen
Burg Eigenberg (Maienburg) / Mengerskirchen - Hessen
Historie


Nach 1303

wurde die Burg zum Schutz der "Calenberger Cent", durch den Gf. Johann v. Nassau, errichtet.

1331

gab von Gf. Otto II. v. Nassau, die Burg als Mannlehen an den Ritter Ludwig v. Mudersbach. Hierbei wird die Burg erstmalig urkundlich erwähnt.

Bis 1600

blieb die Burg in dem Besitz derer v. Mudersbach, bis zu ihrem Erlöschen.

Seit 1341

erfolgte eine Belehnung durch Nassau-Beilstein.

Nach 1561

erfolgte die Belehnung durch Nassau-Dillenburg .

1535

hatte die Witwe des Wilhelm v. Mudersbach, Anna v. Mudersbach, die Burg als Wohnsitz. Mußte aber im gleichen Jahr die Burg verlassen, weil sie sich nicht um die Instandhaltung gekümmert hatte.

1599

flüchtete Daniel v. Mudersbach vor der Pest, nach der Niederburg in Beilstein und Burg Hohlenfels.

1600

verstarb Daniel v. Mudersbach, als letzter seines Geschlechts und so viel die Burg als erledigtes Lehen an Nassau zurück.

1608-1612

verpfändete, der Gf. Georg v. Nassau-Dillenburg, die ruinöse Burg an die v. Waldmannshausen, welche auf ihr wohnten und einige Instandsetzungen vornahmen. Ihre Erben traten die Burg an die Gf. v. Nassau-Hadamar ab.

1632

stürzte der Bergfried ein. Daraufhin wurde die Burg zur Materialgewinnung abgetragen.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000.


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