Wappen von Mühlacker
BURG LÖFFELSTELZ / VÖSTIN DÜRRMENZ
Europa / Deutschland / Baden-Württemberg / Pforzheim & Enzkreis / Mühlacker

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Historie

Grundriss

Nach 1150 – Spätestens seit der zweiten Hälfte des 12. Jahrhundert steht auf dem Burgplatz eine Burganlage.

Um 1200 bis etwa 1220 – Die Vorgängerburg wird abgebrochen und die heutige Burg als Schildmauerburg erbaut.

Um/nach 1265 – Die westliche Gebäudefront wird umfassend umgebaut.

1282 – Erstmalige Erwähnung der Herren von Dürrmenz.

13. oder 14. Jahrhundert – Der Nordostbau wird errichtet.

Um/nach 1385 – Die steinerne Brustwehrmauer wird erbaut.

14. oder 15. Jahrhundert – Das südwestliche Wohngebäude wird mit einer Fachwerketage aufgestockt.

1500 oder 1504 – Die Burg wird durch einen Brand beschädigt. Danach wird sie notdürftig wieder aufgebaut.

1572 – Die Burg wird als noch bestehende Festung erwähnt.

Um 1600/20 – Die Burg wird durch einen Brand zerstört. Die Schildmauer wird zur Steingewinnung abgetragen.

1690-97 – Die ausgebrannte Burg wird als Beobachtungshochstand innerhalb der sogenannten „Eppiner Linien“ genutzt. Zu diesem Zweck wird wird ein hölzernen Hochstand innerhalb der Burg errichtet.

1808 – Die Burgruine Löffelstelz wird der Geminde Dürrmenz zum Abbruch verkauft.

1840/60 – Der Steilhang auf der Westseite der Burg wird zu einem Steinbruch umgewandelt.

1899 – Bei einem sogenannten „Kaisermanöver“ wird die Südmauer der Burg beschädigt, die daraufhin einstürzt. Der kurz zuvor gegründete Verschönerungsverein nimmt sich der Sicherung und Instandsetzung der Burg an.

Bis 1905 – Der heutige Burgzugang wird an der historischer Stelle neu errichtet.

Zwischen 1900 und 2005 – Die Gemeide kauft alle Grundstücke auf die sich um den Burgbereich befinden.

1968/69 – Im Rahmen von Sicherungsmaßnahmen des Burgbergfelsens wird innerhalb der Burgruine ein riesiger Betonbalken versenkt, der die Köpfe von senkrecht bis zu 45 Meter tief in den Berg gebohrten Spannanker sichert. Archäologische Grabungen im Vorfeld dieser Maßnahme werden als nicht notwendig erachtet. Ein Viertel der Burginnenfläche geht verloren.

2004 – Die Südwestpartie der Burganlage dort vom Felsen abzurutschen. Die erforderliche Sanierung wird durch archäologische Untersuchungen begleitet.

2006 – Die Instandsetzung der Ruine ist mit Ausnahme der südöstlichen Kelleranlage abgeschlossen.

2007 – Die Restaurierung des südöstlichen Kellers ist abgeschlossen. Die Burg im Anschluss wieder für das Publikum geöffnet.

Quelle: Broschüre - Geschichte der Vöstin Dürrmenz, seit dem 17. Jahrhundert auch Burg Löffelstelz genannt.
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