BURG LINN
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Allgemeine Informationen
Die aus Backsteinen erbaute Wasserburg Linn, eine ehemals kurkölnische Landesburg, gehört zu den ältesten Burganlagen des Niederrheins. Die Burg ist eine Gründung der Herren von Linn, welche Ende des 12. Jh. an Kurköln überging. Der heute noch erhaltene Baubestand stammt größtenteils aus dem 13. Jahrhundert. Die Steildächer, welche der Burg ihr charakteristisches Aussehen geben, stammen aus den 1990er Jahren.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°19'58.70"N 6°38'4.91"E
Höhe: ca. 40 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
Museum Burg Linn | Rheinbabenstraße 85 | 47809 Krefeld
Telefon 02151 15539-0 | Fax 02151-571972 | eMail: burglinn@krefeld.de
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
keine
Anfahrt mit dem PKW
Die A57 von Süden kommend an der Ausfahrt Krefeld-Zentrum in Richtung Ratingen B288 verlassen. Direkt nach der Auffahrt auf die B288 von dieser nach 50 m rechts in die Strasse Bruchfeld abbiegen und dieser bis zum Ende folgen. Dort links in Richtung Linn abbiegen. Anschließend im Ort der Ausschilderung zur Burg folgen.
Kostenlose Parkplätze in der Rheinbabenstrasse direkt an der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Burg Linn ist vom Krefelder Hauptbahnhof aus mit der Straßenbahnlinie 044 in 15 min erreichbar. Ausstiegshaltestelle ist Burg Linn.
Weitere Information und Fahrplanauskunft auf der Webseite des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Museum Burg Linn
1. April bis 31. Oktober
Dienstag bis Sonntag: 10:00 bis 18:00 Uhr
Montag: geschlossen
1. November bis 31. März
Dienstag bis Sonntag: 11:00 bis 17:00 Uhr
Montag: geschlossen
Eintrittspreise
ja
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
zugänglich
Bilder


Entwicklung der Burg vom 12. bis zum 17. Jh.

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Grundriss


Grundriss von Burg und Bergfried, Querschnitt Bergfried
Quelle: Rüdiger Bernges | Wuppertal, 1993.


Historie
12. Jh. Die Burg ist Sitz eines Edelherrengeschlechts.
1188 Der Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg kauft das "allodium de Linne" von den Brüdern Otto und Gerlach von Linn.
1298 Dietrich Luf, Herr von Hülchrath verkauft den Teil seiner Herrschaft, die von Moers bis Neuss reichte an seinen Bruder Graf Dietrich VIII. von Kleve. Burg Linn bleibt zwar kurkölnisches Lehen, gehört aber machtmäßig zu Kleve.
1318 Nach dem Tod Dietrichs VIII. von Kleve erhält sein Sohn Johann bei der Erbscheidung Burg Linn.
1347 Nach dem Tod seines älteren Bruders wird Johann regierender Graf von Kleve.
1368 Nach dem Tod Johanns von Kleve wird Burg Linn Witwensitz seiner Gattin Mechthild.
1383 Graf Adolf von der Mark, Nachfolger Johanns von Kleve, fordert die Herausgabe des Wittums Linn.
1388 Burg Linn wird vom Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwenden eingelöst.
1477 Im Burgundischen Krieg wird die Burg mit Geschützen belagert.
1645 Gegen Ende des 30jährigen Kriegs fällt Burg Linn an hessisch-weimarische Truppen. Der hessische Obrist Wilich verstärkt die Burg und Stadt umgebenen Erdbastionen erheblich.
1704 Teile der Burg werden Opfer von Flammen.
1711 & 1716 Es werden Versuche unternommenm, die Burg wieder wohnlich zu machen.
um 1730 Aufgabe der Burg. Stattdessen wird in der Vorburg ein noch heute erhaltenes Jagdschloss gebaut.
1926 Die Stadt Krefeld kauft Burg Linn.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Reichmann, Christoph - Museum Burg Linn | Schnell, Kunstführer Nr. 1582 | Regensburg, 2000 (3., veränderte Auflage).
  • Steeger, Albert - Burg Linn in Krefeld | Rheinische Kunststätten, Heft 70 | Köln, 1988 (13., veränderte Auflage).
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • Burg Linn
    Offizielle Webseite der Stadt Krefeld zur Burg.
Sonstiges
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