Wappen von Liebenstein
Burg Liebenstein / Liebenstein - Thüringen
Historie


Ende 13.Jh.

wurde die Liebenstein errrichtet.

1367

wollte der Graf von Schwarzburg / Käfernburg die Burg an Erfurt verkaufen, das Erbteilungen und kriegerische Auseinandersetzungen den Grafen geschwächt hatte.

1369

gehören die Orte Sechselroda (heute Liebenstein), Gräfenroda, Rippersorda, Frankenhain und Hoberg (heute Wüstung) dazu.

1369

Die Wettiner konnten den Besitzerwechsel unterbinden und die Anlage selbst erwerben. Dieser Erwerb war gegen die Stadt Erfurt und ihre verbündeten Städte Mühlhausen und Nordhausen gerichtet. In der Verpfändungsurkunde steht deutlich, dass die Landegrafen eine Weitergabe untersagen.

1369

gehören die Orte Sechselroda (heute Liebenstein), Gräfenroda, Rippersorda, Frankenhain und Hoberg (heute Wüstung) dazu.

1434

nach einigen Verpfändungen wurde die Burg Heinrich von Witzleben zu Lehen aufgetragen.

17./18.Jh

kommt es zu zahlreichen Erbteilungen, die den wirtschaftlichen Niedergang derer von Witzleben herbeiführte. Umfaßte im 15.Jh. das Zubehör 13 Dörfer, so waren es 1820 nur noch drei Dörfer.

1610

kam es zu einer erneuten Erbteilung, welches zur Errichtung des "vorderen Schlosses" führte (welche heute nicht mehr vorhanden ist).

1642

besitzt der Turm kein Dach mehr.

1665

waren einige Gebäude wieder verfallen.

1746

gelangte ein Besitz des Liebensteiner Besitz der Familie Witzleben an den Freiherrn von Röder zu Geschwenda.

Ende 18. Jh.

die Familie Witzleben bleibt weiterhin nach der Erbschaft von Freiherr von Röder zu Geschwenda auf der Burg wohnen und kann das vordere Schloss sein eigen nenne. Die Burg diente in der Zeit für das herrschaftliche Gericht und als Gefängnis.

Bis 1820

blieb die Burg im Besitz der Familie Witzleben, als Emil von Witzeleben stirbt und die Linie erlischt.

Zwischen 1826-30

wurde das Lehen dem Herzogtum Sachsen-Gotha zugesprochen, welches schon seit 1640 unter deren Territoralhoheit stand.

1830

erfolgte die Bildung des Jutsitzamtes Liebenstein aus zwei justizherrlichen Gerichten Liebenstein und Elgersburg.

1851

mußten zwei Fenster aus Sicherheitsgründen zugemauert werden.

1859

verlegte man wegen Einsturzgefahr das Justizamt in des Herrenhaus im Dorf.

1867

werden die Gebäude auf Aufbruch verkauft.

Um 1900

wurden die ersten Sicherungmaßnahmen ausgeführt.

1912

lag das Bodenniveau nach 1m tiefer als heute, so dass der Eingang zum Palas eine Höhe von 3.5m hatte.

Nach 1946

erstmalige Überlegung die Ruine zu sanieren wurde angestrebt, aber erst

1955

wurden diese Sanierungen durchgeführt.

1976

abermals erfolgten weiter Sicherungsmaßnahmen.

Quelle: Manfred Donhof - Burg Liebenstein. Arnstadt, 1993.


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