Wappen von Fischbachtal
SCHLOSS LICHTENBERG
Europa /Deutschland / Hessen / Darmstadt-Dieburg / Fischbachtal - Lichtenberg

Information

Bilder

Historie

Grundriss

795 – Der Ort „Gelicheberga“ (Lichtenberg) wird als Besitz des Klosters Lorsch genannt.

12.Jh. - Lichtenberg kommt in den Besitz der Pfalzgrafen bei Rhein.

1228 - Lichtenberg ist als pfälzisches Lehen im Besitz der Grafen von Katzenellenbogen.

1224-1228 - Graf Dieter IV. von Katzenellenbogen baut die Burg Lichtenberg zum Schutz seines Besitzes.

1300 - Bei einer Erbteilung fällt Lichtenberg an Graf Diether VI. von Katzenellenbogen.

1312 - Graf Dieter IV. erhält von Kaiser Heinrich VII. Stadtrechte für die Siedlung Lichtenberg. Es kommt jedoch nie zu einer Stadtentwicklung.

1315 - Graf Dieter IV. verunglückt tödlich bei einem Turnier. Die Burg wird Witwensitz seiner Gemahlin Katharina von Kleve. Sie setzt ihre Tochter Elisabeth als Erbin ein, und als diese einen Graf von Sponheim heiratet kommt es zu einem Besitzstreit zwischen Katzenellenbogen und Sponheim. Zeitweilig residieren die Sponheimer auf der Burg.

1398 - Die Burg ist wieder im Besitz der Grafen von Katzenellenbogen.

1440 - Durch Gebietserwerbung vergrößert sich die Herrschaft und Burg Lichtenberg wird Sitz eines Amtes.

1479 - Die Grafen von Katzenellenbogen sterben aus und Burg und Amt Lichtenberg fallen durch Erbschaft an Landgraf Heinrich von Hessen-Marburg.

1480 - Die Burg wird verstärkt.

1503 - Unter Landgraf Wilhelm II. wird Ober- und Niederhessen vereinigt. Die Burg Lichtenberg wird zur Festung ausgebaut. Der Batterieturm wird errichtet.

1570-1581 - Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt lässt Teile der alten Burggebäude abbrechen und errichtet für seine Gemahlin Magdalena von der Lippe ein neues Schloss, welches bis 1740 Witwensitz bleibt.

1629 - Im Dreißigjährigen Krieg sucht der Landgraf wiederholt Schutz in dem befestigten Schloss, welches den Krieg unzerstört übersteht.

1802 - Die pfälzische Lehnsherrschaft wird aufgehoben und Schloss Lichtenberg wird freies hessisches Eigentum.

1845 - Die letzten Gebäude der alten katzenellenbogischen Burg werden wegen Baufälligkeit abgebrochen.

Heute ist das Schloss Eigentum des Landes Hessen und beherbergt neben Privatwohnungen ein Museum.

Quelle: Thomas Biller - Burgen und Schlösser im Odenwald. Regensburg, 2005. /
Holger Göldner - Der Weilerhügel bei Alsbach-Hähnlein. Wiesbaden, 1989. /
Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg-Gleichen, 2000 /
Rainer Türk - Wanderungen zu den schönsten Burgen und Schlössern im Odenwald. Band 1. Lorsch, 2006.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Diese Webseite ist Bestandteil von www.burgenwelt.de und darf nicht von oder in Webseiten anderer Anbieter verlinkt werden (Deep-Link)!


© 2008