LAURENBURG
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Quelle: Braun, Wolfgang - Rekonstruktionszeichnungen von Burgen Hessens, Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz | 1. Auflage, 2012 | S. 112
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Allgemeine Informationen
Von der mächtigen Anlage blieb nur der fünfeckige Bergfried erhalten. Alle anderen Gebäude wurden bis auf die Grundmauer abgetragen oder es blieben nur die Grundrisse der Gebäude bzw. Mauern erhalten. Die Anlage besteht aus einer Vorburg, einem unteren Burghof und einem oberen Burghof auf dem sich der Palas befand und der fünfeckige Bergfried noch heute steht. Über einen in den Felsen geschlagenen Halsgraben gelangte man ehemals in die Burg. Ein weiterer Eingang befand sich in einem Torbau nördlich des Bergfrieds, welcher heute nur noch eine Etage besitzt.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°19'54.1" N, 7°54'17.3" E
Höhe: 179 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Privatbesitz!
Bitte achten Sie die Privatsphäre der Bewohner.
Anfahrt mit dem PKW
A3 Abfahrt Limburg. Durch Limburg nach Diez in Richtung Nassau über die B417 bis Laurenburg. Nach Laurenburg abbiegen und den Beschilderungen zur Burg folgen.
Parkmöglichkeiten an der Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Nur Außenbesichtigung möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Laurenburg
Quelle: Flyer von der Burg Laurenburg
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
1093 Erste schriftliche Erwähnung der Grafen von Laurenburg (Dudo von Laurenburg, "Dudo comes de Lurenburch") in einer Stiftungsurkunde des Klosters Maria Laach. Zur gleichen Zeit wird auch der Bau der Burg durch die Brüder Dudo und Drutwin angenommen.
1117 Überträgt Dudo von Laurenburg in einer Urkunde sein gesamtes Gut dem Kloster Schaffhausen zur Gründung einer Niederungsburg in Lipporn. In einer weiteren Urkunde überweist der Erzbischof von Trier auf Bitten des Abtes Adelbert von Schaffhausen und seines (Erzbischof) Freundes Dudo dem Kloster in Lipporn den Zehnten von Meilingen und verbietet Gewaltätigkeiten und trifft Bestimmungen über die Vogtei und die Wahl des Propstes.
1176 Nannte sich Graf Walram I., der Enkel Drutwins, nach der Laurenburg.
17.12.1255 Als Folge der Bruderteilung spaltete sich das nassauische Grafenhaus in zwei Hauptlinien : In die nach Otto I. benannte sich ottonisch und die nach Walram II. benannte walramische Linie. Die Burg Laurenburg wurde beiden Linien als Gemeinbesitz zugesprochen.
bis 1641 War die Burg im Besitz der Esterau und Laurenburger.
1643 War die Burg schon verfallen.
1985 Wurde die Burg von dem heutigen Burgherrn Horst Wienberg gekauft. Er sicherte die Anlage und machte die Ausmaße der Anlage erkennbar.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Luthmer, Ferdinand - Band III: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Lahngebiets | Frankfurt am Main, 1907
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • k.A.
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