Wappen von Immenstadt im Allgäu
BURG LAUBENBERGERSTEIN
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Historie

Grundriss

1241 - Wird die Burg mit Heinrich von Laubenberg zu Laubenbergerstein erstmals indirekt gesichert greifbar.

14. Jhdt. - Sein Geschlecht findet sich wiederholt in Diensten der Klöster St. Gallen und Reichenau.

1446 - Nachdem Kaiser Friedrich III. dem Kaspar von Laubenberg auf Laubenbergerstein die Hohe Gerichtsbarkeit verlieh, kam es zu Auseinandersetzungen mit Graf Hugo von Montfort, der auf der benachbarten Doppelburg Rothenfels/Hugofels saß.

1449 - Hugos Reisige plünderten darauf hin die Burg dreimal.

Ab 1450 - Betrieb Kaspar, ein mächtiger und wohlhabender Burgherr, den Großausbau der Burg.
Seinen Wohlstand bezeugen nicht zuletzt sein herrliches Bronzeepitaph von 1493 (in der Pfarrkirche von Stein) und die kunstvollen Altarflügel von 1450/64 aus seiner Burgkapelle (heute im North Carolina Museum of Art, Raleigh, USA). Aber auch sein Nachfolger Hans Kaspar brachte es als Oberster Feldzeugmeister von Kaiser Maximilian zu hohen Ehren.

1525 - Besetzten die Bauern die Burg, aus der sie Geschütze und Handgewehre - 1 Kartaune, 2 Schlangen, 4 Halbschlangen und mehrere Hakenbüchsen entwendeten. Eine ganz ordentliche Armierung, die vermutlich unter Hans Kaspar angeschafft wurde.

1559 - Nachdem die Laubenberger ihren Wohnsitz in ihren Schlossneubau Rauhenzell verlagerten, geriet die Burg in Verwahrlosung.

1629 - Wurde sie bereits als teilruinös klassifiziert.

1977 - 1991 - Erwarb der Heimatverein Immenstadt und Umgebung e. V die Burgruine und führte erste Sanierungsarbeiten durch, bei denen man sämtliche Tore, das Oberteil des großen Torturms und die gesamte Osthälfte des Artilleriedonjons nicht immer glücklich rekonstruierte.

Ab 1998 - Konnte der Verein dank der starken Unterstützung durch die Stadt die Sanierung weiterführen. Diesmal unter fachkundiger Beratung.

Quelle: Joachim Zeune - Burgenregion Allgäu. 2008.
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