Wappen von Bernkastel-Kues
Ruine Landshut / Bernkastel-Kues - Rheinland-Pfalz
Historie


Es wird vermutet, dass der Felsen, auf dem die Burg steht, schon in römischer Zeit befestigt war. Der erste nachweisliche Besitzer war aber 993 Adalbero aus dem Luxemburger Grafengeschlecht. Er widersetzte sich den Gebietsansprüchen Erzbischof Poppos von Trier. Dieser erstürmte 1017 die Burg und zerstörte sie.

1136 erbten die Grafen von Blieskastel Burg und Stadt. Sie ließen die Burg nach 1198 wieder errichten. Der Erzbischof Johann I. von Trier zerstörte sie jedoch erneut.

1280 gelangte die Burg durch Kauf an das Erzstift. Schon 1277 hatte der Erzbischof Heinrich von Vinstingen mit dem Bau einer Burg auf dem Berg begonnen. Sein Nachfolger Boemund I. (1286-99) vollendete den Bau. Die Burg war in der Folgezeit ein beliebter Aufenthaltsort der Trierer Erzbischöfe.

1505 wurde die Burg erstmalig Landshut genannt. Im Dreißigjährigen Krieg und den Kriegen mit Frankreich war die Burg von verschiedenen Parteien besetzt.

1692 wurde die Burg durch Brand zerstört.

 

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