Wappen von Emmendingen

Burg Landeck / Emmendingen - Baden-Württemberg

Historie


1260
Erster Beleg des Ortsnamens in einer Urkunde Graf Konrads von Freiburg wo einer der Zeugen „Dietricus advocadus in Landecke“ genant wird.

Eigentümer und Bauherr dürfte Walther I von Gerolseck als Vogt des Klosters Schuttern im nördlichen Breisgau gewesen sein.

1277
Die Enkel Walter II und Heinrich von Geroldseck erben die Burg.

1298
Die Colmarer Annalen berichten von einer Belagerung durch den Grafen von Freiburg und die Freiburger Bürger.

1299
Vertrag der Geroldsecker Brüder nach der Erbteilung im Falle eines Verkaufes seines Anteils an der Burg jeweils dem anderen das Vorkaufsrecht einzuräumen.

1300
Die Johanniter von Freiburg erwerben von Heinrich von Geroldseck für 1000 Mark Silber dessen Anteile an der Burg.

1300
4. April: Ritter Snewelin tauscht sein Hof in Schliengen mit den Johannitern gegen die „oberun und die niederun Burg Landeck“ und den „teil dez stettelins“. Dies ist die erste sichrere Beschreibung von einer Oberen und Unteren Burg Landeck

1301
Der  Streit zwischen Walter von Geroldseck und Ritter Snewelin wegen des Kaufs der Anteile der Burg wird durch Sühne beigelegt.

Die Burg Landeck verliert für die Geroldsecker ihre Bedeutung mit dem Ende ihrer Interessen im nördlichen Breisgau.

1394
Hanmann Snewelin von Landeck verpfändet die halbe Feste seinem Vetter Heinrich von Wieseneck. Hier ist die Rede vom Backhaus der „niederen Burg“, dem daran anschließenden Ziegenstall, dem Keller unter der Kapelle u.a.

1511
Bastian von Landeck verkauft dem Markgrafen Baden einen Teil der Burg.

1525
Die Burg wird von den Bauern in Brand gesetzt und seither offenbar nicht wieder hergestellt.

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