Wappen von Obernhof
Burg Lahneck / Lahnstein - Rheinland Pfalz
Historie


1240

Der Mainzer Erzbischof Siegfried III. von Eppstein errichtet Burg Lahnstein zur Sicherung seines Besitzes und seiner Grenzen. Zu seinem Besitz gehört unter anderem das Silberbergwerk Tiefenthal bei Lahnstein. Die Nutzung dieses Silberbergwerks stand den Mainzer Bischöfen seit 1220 zu. Im Gegensatz zu den meisten Rheinburgen wurde Burg Lahneck nicht zur Ausübung des Zollrechts bestimmt, da sie dafür zu weit vom Rhein entfernt lag. Burg Lahneck wurde damals unter dem Namen Loynecke oder Logenecke erbaut.

1332

Die angrenzende St.-Ulrichs-Kapelle wird erbaut, die sehenswert und heute noch zu besichtigen ist.

1464

Burg Lahneck wird nach Beendigung der Mainzer Bistumsfehde ohne Belagerung eingenommen. Dieter von Isenburg, im Streit mit Adolf von Nassau um die Herrschaft im Mainzer Erzbistum läßt auf dem fünfseitigen Bergfried einen zusätzlichen Mauerring, neue Türme und einen zusätzlichen Burggraben um die Burg erbauen. Dadurch vergrößert sich das Areal der Burg wesentlich.

Mitte 16.Jh.

Der Mainzer Amtmann zieht in die Stadt Lahnstein. Die fast verlassene Burg behüten nur noch ein niederer Beamter als Burggraf und zwei Wächter.

1632

Im dreißigjährigen Krieg wird die Burg stark beschädigt.

1633

Die Burg wird von den Schweden und kaiserlichen Truppen besetzt und stark zerstört. Von diesem Zeitpunkt an ist die Burg unbewohnt. Auf kurfürstlichen Befehl wird an dem Wiederaufbau und der Erhaltung der Burg nicht gearbeitet, Burg Lahneck endet schließlich als Ruine.

1803

Die Burg gelangt in den Besitz des Fürstentum Nassau, nachdem das Kurfürstentum Mainz aufgehoben wurde.

1854

Die Ruine Lahneck wird durch den Direktor der rechtsrheinischen Eisenbahngesellschaft, der Engländer Morarty , der die Burg erworben hatte, im Stil der Neugotik teilweise wieder aufgebaut. In den folgenden Jahrzehnten wechselte die Burg Lahneck mehrmals den Besitzer.

Um 1860

Gustav Göde führt den Wiederaufbau fort.

1880

Die Burg geht in den Besitz des preußischen Kammerherrn und Zeremonienmeister Graf Ewald von Kleist-Tycho über.

1893

Sie ist im Besitz des Magdeburger Fabrikanten Hauswald.

1909

Die Burg gelangt in den Besitz des Admirals Robert Mischke.

1937

Eine grundlegende Restaurierung wird durchgeführt. Burg Lahneck bleibt im Familienbesitz des Admirals Mischke bzw. der Erbengemeinschaft Mischke/Freiherren von Preuschen.

Quelle: ?


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