Wappen von Kreuzwertheim
Stadtmauer Kreuzwertheim / Kreuzwertheim - Bayern
Historie


Die erste Bezeichnung "Werdheim" bedeutet soviel wie "Heimstatt am sicheren Ufer". "Werdheim" entwickelte sich zur Urpfarrei des südöstlichen Spessartraumes. Die unterstand dem Bischof von Würzburg, und auf ihn ging schließlich auch die Marktrechtsverleihung durch König Heinrich II. vom 22. Oktober 1009 zurück.


Als Anfang des 13. Jahrhunderts die Grafen von Wertheim auf der anderen Mainseite ein mächtiges Bollwerk errichten ließen und sich in ihrem Schutz eine neue Ansiedlung zu entwickeln begann, übernahm sie die Bezeichnung "Werdheim". So finden sich von da ab zur besseren Unterscheidung des älteren Ortes viele Namen, die allesamt auf das Kreuz Bezug nehmen: "Crucwertheim", "Heiligen-Creuzeswertheim", "Ze dem Creuz", "Zum Creuz" oder auch schlicht "Creütz", wie es im Volksmund bis heute üblich ist.


Nachdem Wertheim im Jahr 1306 Stadtrechte erlangt hatte, geriet sein Gegenüber ins Hintertreffen. Die alten Marktprivilegien büßten mehr und mehr an Bedeutung ein.


Unter Kaiser Karl IV. wurde Kreuzwertheim 1362 mit Burg und Stadt böhmisches Lehen. Diese Maßnahme brachte 1368 das Recht, im Ort silberne Pfennige schlagen zu lassen. Graf Johannes I. schließlich ließ den Ort mit Mauern, Toren und vier Türmen befestigen. Zwei davon blieben stehen, in der Pfarrgasse und am Beginn der Lengfurter Straße.

Quelle: unbekannt


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