Wappen von Kransberg
Burg Kransberg / Kransberg - Hessen
Historie


Die beiden ältesten bekannten Besitzer der Burg, Vater und Sohn, mit dem Namen Erberwinus, der Vater de Cranchesberc, und der Sohn Cranech dictus de Cranechesberg, kommen als königliche Burggrafen von Friedberg vor.

1227 der Ältere (Vater) genannt ist Schultheiss in Frankfurt a.M..

1249, 1252-58, 1267 tritt sein Sohn urkundlich auf.

1281-98 war ein dritter Eberwin oder Erwin, kurzweg von Cranich oder Cranach genannt und war Schultheiss von Frankfurt a.M..

1302 überlassen Erwin IV., der Jüngere, und seine Gemahlin, anscheind kinderlos, die Güter dem Kloster Arnsburg.

1310 verkauft Erwin mit der Einwilligung des Kaisers Heinrich die Herrschaft und Burg Kransberg an Philipp von Falkenstein.

1419 erlpsch das Geschlecht derer von Falkenstein und damit kam Kransberg durch Erbschaft an Eppstein, wobei es in einer Erbteilung von 1433 an die Linie Eppstein-Falkenstein zufiel.

1535 fiel es an Stolberg.

1581 an Mainz.

Seit 1654 tritt infolge einer Verpfändung Walpott-Bassenheim an die Stelle von Mainz und hat die Herrschaft siet 1806 als Standesherren inne.

1813 fällt die Burg an Nassau.

1874(75) wird die Burg an die Famile Biegeleben verkauft und in einen bewohnbaren Zustand gebracht. Während dieser Zeit erfolgte ein schloßartiger Umbau.

1938 erwarb die SS die Anlage und ließ sie nach ihren Zwekcken erneuern. *²

1944/45 war auf der Burg eine Teil des Oberkommandos untergebracht. *²

Ende des 2. Weltkrieg befand sich ein Internierungslager für prominente Führer des NS-Staates auf der Burg.
Danach diente die Burg als Schule und Kaseren, für einen amerikanischen Truppenteil.
Nach dem Abzug der Amerikaner stand die Anlage leer, war aber nicht zuänglich. *²

1. Januar 2000 wurde die Anlage aufgekauft, saniert und militärische Umbauten wurden rückgängig gemacht. Heute wird die Burg als Business-Center genutzt und ist für die Öffentlichkeit nicht zugängig.

(Quelle : Ferdinand Luthmer - Bau- und Kunstdenkmäler des östlichen Taunus, Bd.2 .Frankfurt a.M., 1905; *² R. Knappe Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000)

 

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