Wappen von Forchheim
Burg Kohlstein / Kohlstein - Bayern
Historie


1485 Konz von Hirschaid nennt sich beim Verkauf des Zehnten in Behringersmühle „zu Kohlstein“.

1486 Eintrag im Kopialbuch Bischof Philipps Graf von Henneberg, wonach Konz Hirschaider in Kohlstein eine Burg errichtet hat.

1502, 1504 und 1506 Konz wird jeweils erneut mit Kohlstein belehnt.

1525 im Bauernkrieg wird das Schloss niedergebrannt; Hieronymus von Hirschaid erhält 200 Gulden Schadensersatz.

1599 Christoph von Künßberg zu Weidenberg ersucht den Bischof zu Bamberg für seine Schwester Helene, Witwe des Schlossinhabers Hans Sebastian, eine Hypothek über 1500 Gulden auf Kohlstein aufnehmen zu dürfen.

1607 Wolf Philipp Groß von Trockau zu Tüchersfeld wird mit Kohlstein belehnt.

Vor 1636 die Anlage wird im 30jährigen Krieg zerstört;

1636 wird der Ersatzbau erwähnt, der auch noch heute genutzt wird.

1713 Kohlstein wird am 29. Nov. an Otto Philipp von Guttenberg veräußert.

1707/14 Das Schloss selbst wird wieder errichtet.

1723 Nach dem Tode Otto Philipps fällt Kohlstein testamentarisch an Anna Maria Groß von Trockau zurück.

1890 Der Turm wird erneuert.

1961 Das seither im Besitz der Groß von Trockau befindliche Schloss wird verkauft, es ist seitdem Privatbesitz.

(Quelle : T. Eckert, S. Fischer, R. Freitag, R. Hofmann, W. Tausendpfund - Die Burgen der Fränkischen Schweiz – Kulturführer. Forchheim, o.A.)

 

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