Wappen von Kleinwallstadt
BURG WALDENBERG
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Historie

Grundriss

nach 1183 - Der Mainzer Erzbischof Konrad von Wittelsbach lässt zu Sicherung seines Gebietes, gegen Begehrlichkeiten der Staufer im Untermaingebiet, bei Wallstadt eine Burg errichten. Er beauftragt mit dieser Aufgabe seinen Aschaffenburger Vizedom Konrad von Wallstadt. Konrad nennt sich fortan nach der Burg, von Waldenberg.

1218 - Heinrich von Waldenberg, wahrscheinlich ein Sohn von Konrad, wird als Lehnsträger des Gottfried I. von Eppstein genannt. Gottfried von Waldenberg, sein Bruder, ist Domkanoniker in Würzburg.

vor 1227 - Burkhard von Waldenberg, ein weiterer Sohn Konrads, ist Stiftskanoniker in Aschaffenburg.

1227 - Der Mainzer Kämmerer Friedrich von Kälberau-Rannenberg erhält Burg Waldenberg von Erzbischof Siegfried II. von Eppstein zu Lehen. Dies ist die erste urkundliche Erwähnung der Burg. Gleichzeitig büßen die Waldenberger das einflussreiche Amt des Vizedoms von Aschaffenburg ein, was einen erheblichen Machtverlust für die Familie bedeutet.

1230 - Burg Waldenberg wird in einem Vermächtnis von Erzbischof Siegried II. zum zweiten und letzten Mal erwähnt.

13./14. Jh. - Nach dem sich die Mainzer Erzbischöfe im späten 13. Jh. gegen die Grafen von Rieneck durchsetzen verliert die Burg ihren strategischen Wert und wird spätestens Mitte des 14. Jh. aufgegeben.

2006 / 2007 - Die Reste der Burg werden archäologisch erforscht.

Quelle: Wolfgang Hartmann - Zur Geschichte der Spessartburgen Waldenberg und Kugelburg und ihrer Herren. In: Aschaffenburger Jahrbuch Nr. 19 - 1997
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