Wappen von Lorch
KAMMERBURG
Europa / Deutschland / Hessen / Rheingau-Taunus-Kreis / Lorch

Information

Bilder

Historie

Grundriss

Bis zum 9. Jh. gehörten Wald und Landschaft des Rheingaus und des Kammerforstes den deutschen Königen. Der königliche Bann war den Rheingrafen als Vertretern übertragen.

983 - verleiht Kaiser Otto II. auf dem Reichstag zu Verona den unteren Rheingau dem Erzbischof von Mainz.

Endes des 13.Jh. - wurde die Kammerburg vom Erzbistum Mainz erbaut und mit Burgmannen besetzt. Die Annahme für die Erbauung der Kammerburg wird im Zusammenhang mit der Belagerung der Burg Rheinberg vermutet.

1298 u. 1303 - datierte der Erzbischof Gerhard von Mainz Urkunden von der Kammerburg aus.

Nach 1301 - wurde die Kammerburg zur Belagerung der oberhalb liegenden Burg Rheinberg ausgebaut und verstärkt.

Im 14 Jh. - wurde die Kammerburg mehrfach verpfändet.

Um 1350 - wurde die Burg an Simon Grans von Rheinberg und an den Ritter Schetzel von Lorch verpfändet.

1354 - an Kuno von Falkenstein.

Im 15. Jh. - wurde die Burg von den Gerolsteinern teilweise erneuert.

1483 - erwarb deren Erben das Erzbistum Mainz die nur noch von einem Knecht bewohnte Ruine zurück.

1490 - wegen drohender Gefahr wurde der Graben nochmals vertieft, doch verfiel die Burg danach endgültig und wurde zum Teil abgetragen..

Seit 1822 - befindet sich die Anlage in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. 3. Auflage. Gudensberg-Gleichen, 2000.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Diese Webseite ist Bestandteil von www.burgenwelt.de und darf nicht von oder in Webseiten anderer Anbieter verlinkt werden (Deep-Link)!


© 2013