Wappen von Aschaffenburg
SCHLOSS JOHANNISBURG
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Historie

Grundriss

9. Jh. - Der Ort Aschaffenburg "Ascisburgo" wird erstmalig erwähnt.

974 - "Ascaffinburc" wird urkundlich erwähnt.

Frühes 13. Jh. - Die Burg Aschaffenburg wird errichtet.

1547 - Im Schmalkaldischen Krieg wird die Burg schwer beschädigt.

1552 - Die Burg wird im Markgräflerkrieg zerstört. Archäologische Grabungen bestätigen, dass die Burg im Anschluss teilweise wiederhergestellt worden ist.

1604 - Der Kurfürst Johannes Schweikhard von Kronberg gibt den Bau des Schlosses Johannisburg in Auftrag. Der Architekt und Baumeister Georg Ridinger betraut den Bau. Ridinger reißt alle Reste der ehemaligen Burg mit Ausnahme des Bergfriedes ab.

1611 und 1616 - Ridinger publiziert seinen Bau in einem Prachtband mit Kupferstichen.

17. Februar 1614 - Nach der Einweihung des Schlosses regiert Johannes Schweikhand von Kronberg seinen Kurstaat von Schloss Johannisburg.

1618/19 - Die letzten Arbeiten am Schloss werden abgeschlossen.

1631 - Das Schloss wird bei Plünderungen der schwedischen Truppen unter König Gustav Adolf verschont.

1646 - Matthias Merian veröffentlicht einen Lageplan von Aschaffenburg. Schloss Johannisburg wird als Schloss mit bastionären Befestigungen gezeichnet. Diese Befestigungen wurden allerdings nicht so errichtet. Wahrscheinlich griff Merian auf ältere Planungen von Ridinger zurück.

Ende 18. Jh. - Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal lässt das innere des Schlosses von Hofarchitekt Emanuel Herigoyen klassizistisch umbauen.

1782 - In den ehemaligen Wassergräben es Schlosses werden Gärten angelegt.

April 1945 - Das Schloss wird durch mehrere Bombentreffen und Artilleriebeschuss schwer beschädigt und brennt völlig aus.

nach 1945 - Das Schloss wird wieder aufgebaut. Der Wiederaufbau wird allerdings nicht ganz originalgetreu durchgeführt.
Insgesamt werden 20 Millionen für den Wiederaufbau des Schlosses durch die Stadt Aschaffenburg und dem Freistaat Bayern aufgebracht.

1964 - Das Schloss wieder wiedereröffnet.

1982 - Bei dem Bau zu einem Straßentunnel legt die bayrische Schlösserverwaltung vor dem Schlossnordturm einen Rest der Renaissancebefestigung frei.

Quellen: Ursula Pfistermeister - Wehrhaftes, Franken Band 2: um Würzburg. Nürnberg/Regensburg, 2001 /
Daniel Burger - Festungen in Bayern. Regensburg, 2008 /
Anja Zeller - Tour de Burg. Hanau, 2007.
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