Wappen von Sinntal
Huttenburg / Sinntal-Altengronau - Hessen
Historie


1131

wurde die Edelfreien v. Steckelberg erstmalig urkundlich erwähnt.

1347

war die Burg Steckelberg der Familiensitz derer v. Hutten. Der Name "von Hutten" kommt von dem Dorf Hutten zwischen Rhön und Vogelsberg.

Anfang 13.Jh.

tritt eine niederadlige Familie in Erscheinung, die sich v. Steckelberg nannten.

Ende 13.Jh.

hatten sich die v. Steckelberg auf ihre Besitzungen in Altengronau zurückgezogen.

1336

wurde der Ort Altengronau Burggronau genannt. Die Burg wurde zur Kontrolle eines Sinnübergangs errichtet.

1351

kamen die Söhne von Ludwig I. v. Hutten in einem Streit mit dem Grafen v. Hanau um die Burg Gronau, welche inzwischen geteilt in den Besitz mehrerer Familien war.

1358

verkaufte Frowin v. Hutten d. Ä. zu Steckelberg seinen Anteil an Gf. Ulrich v. Hanau. Gf. Ulrich v. Hutten gab die Burg als Pfand an Ludwig III. v. Hutten und an dessen Neffen Ludwig IV. mit der Auflage diese instandzusetzen.

1394

erneuerte Ludwig IV. die Gräben.

1434

nach der Erneuerung des Pfandvertrages wurden die Arbeiten an Gräben, Zwinger und an der Burg fortgesetzt.

1478

erhielt Lorenz v. Hutten die Burg als hanauisches Mannlehen.

Seit 1482/84

ist Friedrich v. Hutten im Besitz von Gronau.

1506 (1492 *³)

baute sein Sohn Eitel Sebastian an der Sinn eine Wasserburg in Altengronau.

Nach 1520

starb Friedrich v. Hutten. Der die Burg schon zu Lebzeiten seinem Sohn Eitel Sebastian überschrieben hatte.

Mitte 16.Jh.

baute der Sohn Alexander von Eitel Sebastian , vermutlich an der Stelle der alten Burg, das noch bestehende Burghaus.

1575

starb Alexander. Der letzte Bewohner war wohl der Enkel Adam v. Hutten.

1627

starb das Geschlecht v. Hutten mit Adam aus.

1618-1648

(30j. Krieg) wurde die Anlage zerstört und um die Kriegsschäden an den übrigen Gütern auszugleichen, verkaufte Philipp Daniel v. Hutten zu Sannerz die Altengronau mit der wüst gewordenen Burganlage.

1752 *²

wurde die Ruine wieder aufgebaut. Die Gebäude dienten zunächst als Amtshaus.

1875-1983 *²

war das Schloss im Besitz der Gemeinde und diente als Schule.

Ab 1976 *²

wurde das Schloss als Vereinsheim der Schützen genutzt.

Seit 1983

im Besitz von Friedrich Karl Freiherr v. Hutten, ab 1994 zusammen mit seiner Frau, saniert.

1997

mit seiner Familie bezogen. Der heutige Besitzer (aus der Stolzenberger Linie) gründete einen neuen Familienzweig.

Quelle: Rudolf Knappe - Mittelalterliche Burgen in Hessen. Gudensberg, 2000. *²) Bildtafel an der Huttenburg. *³) Bildtafel an der Wasserburg Altengronau


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