Wappen von Egloffstein
Schloss Hundshaupten / Egloffstein - Bayern
Historie


1369

Urkundliche Ersterwähnung, als Heinrich von Wiesenthau Hundshaupten dem Bistum Bamberg zu Lehen aufträgt.

1388

Die Veste wird Opfer des Städtekrieges, von den Nürnbergern erobert und
ausgebrannt.

1412

Dietrich von Wiesenthau macht sich er der Straßenräuberei schuldig. Der
Nürnberger Burggraf Friedrich VI. zerstört die Burg.

1509

Klemens von Wiesenthau verzichtet auf seinen Anteil an Schloss Wiesenthau zugunsten seiner Besitzrechte an Hundshaupten. Entstehung der Adelsfamilie von Wiesenthau auf Hundshaupten.

1525

Zerstörung des Schlosses im Bauernkrieg.

1561

Wiederaufbau als Vierflügelanlage und Einbau der Arkaden im Innenhof.

1613

Die Linie der von Wiesenthau auf Hundshaupten erlischt mit dem Tod des
jugendlichen Ernst von Wiesenthau. Das Lehen fällt an das Kloster Michelsberg zurück..

1661

Das Kloster Michelsberg veräußert das Rittergut an Hieronymus Christoph
von Pölnitz. Es erfolgen umfassende Renovierungsarbeiten.

1691

Die Reichsedlen von Ossing zu Haibach im Besitz der Anlage.

1773

Umwandlung der Burg in ein barockes Jagdschloss mit großem
Finanzaufwand. In der Folgezeit erhält Hundshaupten durch die Sammelleidenschaft seiner Besitzer ein reichhaltiges Kunstinventar.

1943

Götz von Pölnitz ist Alleineigentümer von Hundshaupten.

1991

Gudila von Pölnitz schenkt den Besitz Hundshaupten dem Landkreis
Forchheim.

1995

Mit einem Konzert der Bamberger Symphoniker übergibt Landrat Ammon das Schlossmuseum Hundshaupten der Öffentlichkeit.

2005

Nach Rechtsstreit muss das Schloss der Familie von Pölnitz zurück gegeben werden.

Quelle: Hellmut Kunstmann – Die Burgen der westlichen und nördlichen Fränkischen Schweiz, Nürnberg 1971 / T. Eckert, S. Fischer, R. Freitag, R. Hofmann, W. Tausendpfund – Die Burgen der Fränkischen Schweiz – Kulturführer, Forchheim


Grundrißplan
Ansichten
Infoseite

zurück