Wappen von Radolfzell am Bodensee

BURG HOMBURG
Europa / Deutschland / Baden-Württemberg / Konstanz / Radolfzell-Stahringen

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Historie

Grundriss

Die Ursprünge der Burg gehen auf das 11. Jahrhundert zurück, als die Herren von Homburg, ehemalige Ministerialen des Bischofs von Konstanz, die Burg errichten ließen.

Während des Schweizer Krieges 1499 wurde die Burg geplündert und niedergebrannt.

1502 wurde sie wieder aufgebaut und erweitert.

1565 verkaufte Wolf von Homburg seine Herrschaft an seinen Schwiegersohn Hans Konrad von Bodman. Wolf v. Homburg starb ein Jahr später ohne erbberechtigte Nachkommen in Radolfzell.

1614 kamen Dorf und Burg an das Benediktinerkloster St. Gallen.

Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) erfolgten mehrfache Besitzerwechsel.

Im Jahr 1642 wurde die Burg durch den Festungskommandant von Hohentwiel, Konrad Widerholt, überfallen und niedergebrannt.

Nach dem Krieg diente sie als Steinbruch. Reste finden sich heute in den unter der Ruine liegenden Höfen.

Im Jahr 1749 ging die Burgruine an den Bischof von Konstanz.

In den Jahren 1803 bis 1808 stritten sich Habsburg bzw. Württemberg einerseits um Baden, andererseits um den Besitz der Herrschaft Stahringen-Homburg. Nach einer zweijährigen Zugehörigkeit zum Königreich Württemberg wurde schließlich 1810 das zur ehemaligen Landgrafschaft Nellenburg gehörende Gebiet dem Großherzogtum Baden zugesprochen und wurde in den Badischen Seekreis eingegliedert.

Quelle: Arthur Hauptmann - Burgen einst und jetzt. Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten. Konstanz, 1984.
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