Wappen von Singen
FESTUNG HOHENTWIEL
Europa / Deutschland / Baden-Württemberg / Konstanz / Singen am Hohentwiel

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Historie

Grundriss

968 - 973 - Herzog Burkhard II. von Schwaben und seine Gemahlin Hadwig bauen die Burg aus und stiften auf dem Hohentwiel ein Kloster.

1005 - Kaiser Heinrich II. verlegt das Kloster nach Stein am Rhein. Herzogin Hadwig bewohnt den Hohentwiel als Witwensitz.

11. Jh. - Der Hohentwiel ist zwischen den Familien der Zähringer und der Eppensteiner heftig umstritten.

1086 - Der Berg fällt an die Eppensteiner.

1122 - Die Edelfreien von Singen, eine Nebenlinie der Eppensteiner, kommen in den Besitz des Hohentwiel und nennen sich jetzt von Twiel.

2. Hälfte 13. Jh.- Der Hohentwiel kommt an die Herren von Klingen.

1300 - Das aufstrebende Ministerialengeschlecht der Klingenberger erwirbt die Burg.

1538- Herzog Ulrich von Württemberg erwirbt den Hohentwiel und baut ihn zu einer der sieben Landesfestungen aus.

1635 - 1648 - Als württembergische Landesfestung spielt der Hohentwiel im Dreißigjährigen Krieg eine wichtige Rolle. Der Kommandant der Festung, Obrist Konrad Wiederholt, verteidigt sie ganz allein auf sich gestellt in fünf Belagerungen.

18. Jh. - In der Folgezeit sinkt die Bedeutung der Festung immer mehr. Der Hohentwiel wird Gefängnis für politische Staatsgefangene.

1800- Trotz der Neutralität der württembergischen Festung wird diese durch französische Truppen gesprengt und zerstört.

1969 - Der Hohentwiel, der bisher verwaltungsmäßig zur 30 km entfernten Stadt Tuttlingen gehörte, kommt an die Stadt Singen.

Quelle: Else Brunner - Hohentwiel mit Singen. Konstanz, 1966.
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