Wappen von Tübingen
FESTUNG HOHENTÜBINGEN
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Historie

Grundriss

1078 - Vergebliche Belagerung der Vorgängerburg durch Kaiser Heinrich IV.

1138 - Den Grafen von Tübingen wird durch Kaiser Konrad III. die Pfalzgrafenwürde verliehen.

1168 - Der Bergfried und ein Wohnbau der Burg der Pfalzgrafen von Tübingen werden erwähnt. Reste eines staufischen Turmes mit Buckelquadern befinden sich heute im Faßkeller.

1301 - Die Burg wird an das Kloster Bebenhausen verpfändet.

1342 - Die Grafen von Württemberg kaufen die Burg.

15. Jh. - Zahlreiche Verbesserungenarbeiten an den Festungswerken. Die Burganlage befand sich im Bereich des heutigen Schlosshofes.

1507 - Baubeginn des Nordost- und Nordwesturmes durch Herzog Ulrich von Württemberg.

1519 - Nach dem Überfall auf Reutlingen wird über Herzog Ulrich die Reichsacht verhängt. Truppen des Schwäbischen Bundes nehmen Hohentübingen ein. Der Nordwestturm wurde dabei beschädigt und nicht wieder aufgebaut.

1534 - Nachdem Herzog Ulrich den Habsburgern Württemberg wieder entreißen konnte beginnt er mit der Erbauung der vier Schlossflügel und lässt die Vorgängerburg niederlegen.

1538 - Das Obere Tor, auch Ulrichstor genannt, wird nach Rückkehr Herzog Ulrichs errichtet.

1607 - Die Arbeiten am Altan vor dem Ostflügel, am unteren Schlosstor und der Bau der Basteien sind abgeschlossen.

1647 - Zwischen 4. Januar und 8. März wird die Festung von französischen Truppen belagert, dabei wird der Südostturm gesprengt und die Kapelle in schwere Mitleidenschaft gezogen.

1667 - An der Stelle des zerstörten Südostturm wird ein vorgelagerter Fünfeckturm errichtet.

1816 - Der König von Württemberg überträgt die Festung an die Universität.

1892 - Das stark verwitterte Ulrichstor wird durch eine Kopie ersetzt.

1970-1994 - Hohentübingen wird grundlegend saniert.

Quellen: Universität Tübingen - Schloß Hohentübingen, Ein Projekt der Staatlichen Hochbauverwaltung, Universitätsbauamt Tübingen 1994 /
Michael Weiß - Das Tübinger Schloss, Von der Krigsfeste zum Kulturbau. Tübingen, 1996 /
Erwin Haas - Die sieben württembergischen Landesfestungen. Reutlingen, 1996.
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