Wappen von Schelklingen
Burg Hohenschelklingen / Schelklingen - Baden Württemberg
Historie


1127 wurde die Burg erstmalig erwähnt, als "castro et villae Schälkalingen" im Besitz der edelfreien Brüder Rüdiger, Adalbert und Walter von Schelklingen.

1184 wurde Walter von Schelklingen das letzte mal erwähnt, danach ging die Burg durch Heirat mit der Erbtochter Adelhaid an den Grafen Heinrich von Berg.

1234 ist der Graf Heinrich von Berg, Herr von Burg und Stadt Schelklingen. Angeblich Erweiterung der Burg (Neubau und Bergfried).

1248-1266 Ulrich II., Sohn von Heinrich, nennt sich Graf von Berg-Schelklingen. Die Burg wird zum Mittelpunkt der Bergschen Besitzungen und Wohnsitz des Grafen.

1343 Graf Konrad und seine einzige Tochter Luitgard verkaufen ihre Besitzungen mit Hohenschelklingen an die Herzöge Albrecht, Friedrich, Leopold und Rudolf von Österreich.

1346 stirbt mit Konrad das Geschlecht derer von Berg-Schelklingen aus.

Bis 1396 ist Konrad von Reischach Pfandinhaber.

Ab 1396 Eigentum des Herzogs Ulrich von Teck und seiner Ehefrau, der Prinzessin Anna von Polen.

1407 Herzog Friedrich (IV). gestattet dem Pfandherrn Herzog von Teck die Burg mit 500fl auszubauen.

1438 Herren von Stadion Pfandinhaber.

1507 König Maximillian I. verkauft die Pfandschaft an Lutz von Freyberg mit der Auflage, 500fl Pfandschilling an der Burg zu verbauen. Er war auch der letzte Bewohner auf der Burg.

1530 wird Konrad von Bemelburg der Besitzer. Er erhält die Genehmigung, 1000fl an der Burgen Ehingen und Schelklingen zu verbauen.

1633 soll die Burg durch die Blaubeurer beim Durchmarsch von Schelklingen zerstört worden sein.

1650-1653 Abbruch von Teilen der Burg.

1893 Eigentum der Stadt Schelklingen.

1896 Sanierung der Burgruine, Anbau einer Treppenanlage in den Bergfried.

(Quelle: Günter Schmitt - Burgenführer Schwäbische Alb, Band 2 - Alb Mitte-Süd. Biberach, 1989)

 

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