Wappen von Reutlingen
Burg Hohenhundersingen / Hundersingen - Baden Württemberg
Historie


12 Jhdt. wird das Hochadelsgeschlecht der Hundersinger erwähnt. Ob zu dieser Zeit ihren Sitz auf der Burg oder im Dorf hatten ist nicht bekannt. Die Baureste lassen auf eine Erbauung der Burg vor dem 12. Jhdt. schliessen.

13. März 1352 verkauft Rudolf v. Hundersingen die Burg mit seinen Besitzungen für 1400 Gulden an den Grafen Eberhard II., den Greiner, v. Württemberg.

1409 verkauft er das Dorf Hundersingen mit weiteren Besitzungen an Graf Konrad v. Kirchberg. Die Burg bleibt weiterhin in seinem Besitz.

1464 wird Hans, der Jüngere, Truchseß v. Bichishausen als Lehensherr erwähnt.

1497 ist Albrecht v. Truchseß v. Bichishausen, Sohn des Hans, der Lehensherr.

1510 nach dem Tod des letzten Truchsessen, fällt die Burg an Württemberg zurück.

1520 wird Herzog Ulrich von Württemberg von der Burg vertrieben und als Pfandinhaber wird Treisch von Buttlar genannt.

Um 1530 wurde die Burg zerstört.

1534 ist die Ruine im Besitz von Herzog Ulrich.

1624 wird von einem Burgstall berichtet.

1967 Instandsetzungsmaßnahmen der Ruine.

(Grundrissplan: Günter Schmitt - Burgenführer Schwäbische Alb - Band 2 - Alb Mitte-Süd, Biberach, 1989)

 

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