Wappen von Bissingen
BURG HOHENBURG
Europa / Deutschland / Bayern / Dillingen / Donau / Bissingen-Thalheim

Information

Bilder

Historie

Grundriss

um 1100 - Etwa zeitgleich werden die Burgen Hohenburg und Fronhofen erbaut.

um 1140 - Tiemo und Wolfrigel von Fronhofen schenken Güter dem Kloster Berchtesgaden. Zeugen der Schenkung sind Udalich von Hohenburg und sein Sohn Friedrich.

um 1150 - Die Herren von Fronhofen sterben im Mannesstamme aus und vererben den Besitz vermutlich an ihre Verwandten auf der Hohenburg. Ihre Stammburg wird danach dem Zerfall überlassen.

1223 - Ulrich von Hohenburg ist Zeuge in einer Urkunde anlässlich einer Schenkung des Grafen Bertold von Lechsgemünd an das Kloster Kaisheim.

1242 - Tiemo von Hohenburg ist Zeuge in Kaisheimer Urkunden.

1268 - Friedrich von Hohenburg übereignet dem Kloster Kaisheim ein Eigentum im Zusamaltheim. Zeuge ist Tiemo von Hohenburg; dessen Söhne sind Tiemo, Luitold und Bertold.

1270 - Die Brüder Friedrich und Ulrich siegeln in einer Urkunde des Klosters Zimmern.

1281 - Hohenburg ist in Besitz des Grafen Ludwig von Oettingen, die Burg wird Sitz eines Vogtes.

1319 - Friedrich, Sohn des 1270 genannten Friedrich, Ordensritter des Johanniterhauses zu Kleinerding; letzte Erwähnung eines Hohenburgers.

1455 - Hans I. Schenk von Schenkenstein erwirbt Burg und Besitz Hohenburg.

1488 - Tod von Hans I., Übergang als Erbe an Kaspar I. Schenk von Schenkenstein.

1504 - Hans III. Schenk von Schenkenstein, Sohn des Kaspar I., in Besitz der Hohenburg.

1557 - Nach dem Tod des Hans III. verkaufen seine einzige Tochter Ursula und deren Gemahl Johann Waldemar von Lobkowitz den Besitz Hohenburg-Bissingen für 52000 Gulden an den Landsknechtsführer Sebastian Schertlin von Burtenbach.

1568 - Verkauf der Herrschaft Hohenburg-Bissingen für 102000 Gulden an den Landsknechtführer Konrad von Bemelberg. Die Burg wird nicht mehr bewohnt und ist dem Zerfall überlassen.

1661 - Freiherr Karl von Bemelberg verkauft die Herrschaft Hohenburg-Bissingen für 80000 Gulden an Graf Ernst von Oettingen-Wallerstein.

1871 - Einsturz der Ruine durch ein Erdbeben.

1908 - Die Ruine dient als Steinbruch für den Bau der Hohenberger Mühle.

Quellen: Günter Schmidt - Burgenführer Schwäbische Alb - Band 6. Biberach, 1995.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Diese Webseite ist Bestandteil von www.burgenwelt.de und darf nicht von oder in Webseiten anderer Anbieter verlinkt werden (Deep-Link)!


© 2010