Wappen von Neufra
Burg Hinterlichtenstein / Neufra - Baden-Württemberg
Historie


Um 1150 - 1180

Entstehung der Burg Vorderlichtenstein. (Datierung durch Auswertung von keramischen Lesefunden durch Christoph Bizer.)

1182

Gerhard von Lichtenstein schenkt Güter in Altingen bei Herrenberg dem Kloster Ottobeuren. Der Lichtensteiner ist Ministeriale des Markgrafen Heinrich von Ronsberg, Gemahl der Adelheid von Achalm-Gammertingen.

Um 1200

Entstehung von Hinterlichtenstein (Datierung durch Auswertung der keramischen Lesefunde durch Christoph Bizer.)

1332

Swenger von Lichtenstein stiftet die Nikolauskapelle auf dem Friedhof von Neufra.

1392 oder 1396

Swenger von Lichtenstein ist Siegler in einer Verkaufsurkunde für die Heiligenpfleger Auberlin Frech und Kun Eberhards Sohn zu Melchingen.

1407

Hans von Lichtenstein ist Eigentümer von Vorderlichtenstein und halb Neufra. Heinrich von Rechberg besitzt eine Hälfte von Hinterlichtenstein, die er von seinem Onkel Graf Wölflin von Veringen geerbt hat.

1411

Graf Eberhard von Württemberg verpfändet Heinrich von Rechberg zu Hohenrechberg für 1000 Gulden die Burg Vorderlichtenstein, jeweils die Hälfte der Burg Hinterlichtenstein, Neufra und Mägerkingen.

1420

Wolf von Lichtenstein besitzt die zweite Hälfte der Burg Hinterlichtenstein.

1442

Vorderlichtenstein und halb Hinterlichtenstein kommen bei der Landesteilung an Graf Ludwig I. von Württemberg.

1447

Hans von Rechberg zu Hohenrechberg verkauft seine Hälfte am "Burgstall" Hinterlichtenstein für 18 500 Gulden an Graf Ulrich von Württemberg, Bruder des Ludwig.

Vor 1454

Württemberg wieder in Besitz von Vorderlichtenstein und halb Hinterlichtenstein. Zu Vorderlichtenstein gehören das Gericht von Mägerkingen und Hausen.

1457

Benz von Hausen, württembergischer Burgvogt, bewohnt Burg Vorderlichtenstein.

1468

Hans und Konrad von Bubenhofen erwerben die Herrschaft Gammertingen-Hettingen und eine Hälfte von Hinterlichtenstein.

1474

Graf Eberhard der Ältere von Württemberg übergibt den "Burgstall" Vorderlichtenstein und die andere Hälfte von Hinterlichtenstein seinem Landhofmeister Hans Caspar von Bubenhofe als Lehen.

1524

Hans Caspar von Bubenhofen verkauft das Lehen an seine Gläubiger. Diese überlassen Vorder- und Hinterlichtenstein dem württembergischen Obervogt zu Urach, Dietrich Speth.

1827

Übergabe des Besitzes Vorder- und Hinterlichtenstein an das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen.

(Quelle: Günter Schmidt, Burgenführer Schwäbische Alb - Band 5, Biberach 1993)


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