Wappen von Weigenheim
BURG HINTERFRANKENBERG
Europa / Deutschland / Bayern / Neustadt/Aisch-Bad Windsheim / Weigenheim

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Historie

Grundriss

um 1200 - Burg Hinterfrankenberg wird durch das Würzburger Hochstift errichtet.

1220 - Burg Hinterfrankenberg wird durch Konrad von Endsee erobert.

1225 - Erstmalige urkundliche Erwähnung der Burg.

1254 - Die Burggrafen von Nürnberg errichten als Gegenburg zur Hinterfrankenberg die Burg Vorderfrankenberg.

1271 - Der mit den Burggrafen verwandte Gottfried von Hohenlohe wird Schutzherr der Burg. Daraufhin übergibt der Würzburger Bischof Manegold von Neuenburg die Burg an die auf der Burg Vorderfrankenberg sitzenden Brüder von Seinsheim.

1290 - Fürstbischof Manegold übereignet dem Dompropst Heinrich II. von Weichmar die Burg.

1344 - Burg Hinterfrankenberg wird als baufällig beschrieben.

1397 - Alle Dompröpste werden verpflichtet für die Instandhaltung von Burg Hinterfrankenberg 40 Gulden zu bezahlen.

ca. 1430/40 - Baudetails am Doppelturm lassen erkennen, dass dieser in dieser Zeit erbaut wurde.

1450 - In den Fehden zwischen dem Fürstbischof und dem Marktgrafen, die in den Gebieten der Marktgrafschaft Ansbach und dem Hochstift Würzburg ausgetragen werden, wird Burg Hinterfrankenberg schwer beschädigt.

1462 - Die Burg wird durch Sigismund von Schwarzenberg gebrandschatzt.

1478 - Kilian von Bibra wird vom Papst zum Domprobst ernannt. Im Anschluss setzt er eine jährliche Baulast für die Burg ein.

zwischen 1481 und 1488 - Durch Domprobst Kilian von Bibra wird Burg Hinterfrankenberg wieder aufgebaut.

1554 - Im Marktgrafenkrieg wird die Burg erneut zerstört und im Anschluss dem Verfall preisgegeben.

1600 - Ein Förster bewohnt das Torhaus.

1674 und 1719 - Die Herren von Hutten, die Burg Vorderfrankenberg bewohnen, versuchen Burg Hinterfrankenberg zu erwerben um die Ruine als Steinbruch nutzen zu können.

zw. 1803 und 1806 - Freiherr von Pöllnitz pachtet die nutzbaren Flächen auf dem Gebiet der Burg Hinterfrankenberg, um den Kaufbetrag für die Burg Hinterfrankenberg zu erwirtschaften.

1811 - Freiherr von Pöllnitz, Besitzer von Schloß Frankenberg, erwirbt Burg Hinterfrankenberg um sie zur Steingewinnung abzutragen.

1830 - Zeichnungen von der Burg Hinterfrankenberg aus diesem Jahr zeigen, dass noch der runde Bergfried, Gebäuderuinen sowie die bis in die heutige Zeit erhaltene Doppelturmanlage vorhanden sind. Das Torhaus trägt in dieser Zeit noch ein Dach.

2008 - Eine Bauanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass der Doppelturm einsturzgefährdet ist.

Quelle: Irmgard Ochs (Hrsg.) - Schloss Frankenberg - Baugeschichtliche Untersuchung. Frankenberg, 2009 /
Ruth Bach-Damaskinos, Jürgen Schabel und Sabine Kothes - Schlösser und Burgen in Mittelfranken / Nürnberg, 2003 /
Wilhelm Engel, Walter Janssen, Hellmut Kunstmann - Die Burgen Frankenberg über Uffenheim. Neustadt a. d. Aisch, 1984 /
Hinweistafel an der Burg.
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