HAUS HEYDEN
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Allgemeine Informationen
Lage Am Ortsrand von Kerkrade und Herzogenrath.
Nutzung Die Burg wird privat bewohnt.
Bau/Zustand Zwei Vorburgen sind gut erhalten, die Mittelalterliche Kernburg ist eine Ruine.
Typologie Niederungsburg, Wasserburg
Sehenswert
Bewertung Frühere Wasserburg mit mittelalterlicher Kernburg und zwei jüngeren Vorburgen, die noch heute bewohnt ist.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°50'38.7"N 6°03'27.0"E
Höhe: 129 m ü. NN
Topografische Karte/n
Haus Heyden auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
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Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Privatbesitz! Bitte achten Sie die Privatsphäre der Bewohner.
Anfahrt mit dem PKW
Von der Autobahn A4 ab Ausfahrt Aachen-Laurensberg über die L232 durch Kohlscheid nach Herzogenrath. An der Ampel am Ortseingang halblinks in die Roermonder Straße, links über Pannesheider Straße bis zum Ende der Heydenstraße. Kostenlos parken am Friedhof. Fußweg fünf Minuten.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Der nächste Ort Kohlscheid ist ab Aachen mit der Regionalbahn erreichbar, aber von dort sind es noch etwa 2,5km bis zur Burg.
Wanderung zur Burg
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Öffnungszeiten
Kein Zutritt.
Eintrittspreise
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Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
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Gastronomie auf der Burg
Keine.
Öffentlicher Rastplatz
Keiner.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
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Zusatzinformation für Familien mit Kindern
k.A.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
k.A.
Bilder
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Grundriss
Grundriss von Haus Heyden, schwarz die ältesten Teile der Kernburg und der ersten Vorburg
Grundriss von Haus Heyden
Schwarz: Älteste Teile der Kernburg und der ersten Vorburg
Quelle: Heribert Reiners - Die Kunstdenkmäler der Landkreise Aachen und Eupen. | Düsseldorf, 1912.
Historie
1303 Als erster Herr des Hauses "zer Heyden" wird Arnold von Bongart erwähnt. Er und in der Nachfolge sein Sohn Gotthard von Bongart sind die ersten Lehnsherren des "Heydener Ländchen", bestätigt durch Herzog Wilhelm II. von Jülich. Der Bau der Kernburg mit ihrem mächtigen, drei- oder viergeschossigen Bergfried und vier Flankierungstürmen, sowie der ersten Vorburg (allesamt mit breiten Wassergräben umgeben) wird bereits für diese Zeit vermutet.
1656 Die zweite Vorburg wird zum Teil aus altem Material, zum Teil in Ziegelbauweise angelegt, aber bald darauf in den französischen Raubkriegen zerstört. Die Hauptburg war vermutlich schon seit dem 30jährigen Krieg eine Ruine. Die erste, östlicher gelegene Vorburg wird aber bis 1691 wieder aufgebaut.
1786 Mit der französischen Revolution endet die Lehensherrschaft.
1964 Nachdem die beiden Vorburgen davor nur noch von einem landwirtschaftlichen Betrieb genutzt worden waren, wird die gesamte Burganlage von den heutigen Besitzern aufwendig restauriert und zu Wohnungen, Büros und Veranstaltungsräumen umgebaut .
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Heribert Reiners - Die Kunstdenkmäler der Landkreise Aachen und Eupen. | Düsseldorf, 1912.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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