BURG HERSTELLE
 Weltweit | Europa | Deutschland | Nordrhein-Westfalen | Kreis H√∂xter | Beverungen, OT Herstelle

Klicken Sie in das Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Allgemeine Informationen
Burg Herstelle ist eine mittelterliche Burg, die jahrhundertelang dem Bistum Paderborn gehörte. Die Burg wurde mehrmals zerstört und in den 1820er Jahren im historisierenden Stil umgebaut.
Informationen f√ľr Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51¬į38'25.94"N 9¬į25'3.71"E
H√∂he: ca. 130 m √ľ. NN
Topografische Karte/n
nicht verf√ľgbar
Kontaktdaten
Burg Herstelle | Carolus-Magnus-Straße 10 | 37688 Beverungen-Herstelle
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Privatbesitz! Bitte respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner.
Anfahrt mit dem PKW
Variante A: Die Autobahn A7 an der Ausfahrt N√∂rten-Hardenberg verlassen und weiter √ľber B446 und B241 bis Lauenf√∂rde fahren. In Lauenf√∂rde nach Bad Karlshafen abbiegen und √ľber W√ľrgassen nach Herstelle fahren, Die Burg ist ausgeschildert.
Variante B: Die Autobahn A44 an der Ausfahrt Warburg verlassen und weiter √ľber die B252 bis Warburg-Hohenwepel fahren. Von dort weiter √ľber die B241 bis Beverungen und dann weiter √ľber B83 bis Herstelle (Richt. Bad Karlshf.) fahren.
Parkplätze am Kloster Herstelle. Von dort ca. 2-3 min Fußweg zur Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
√Ėffnungszeiten
Die Burg ist in Privatbesitz und nicht zugänglich.
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
ohne Beschränkung
Gastronomie auf der Burg
keine
√Ėffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation f√ľr Familien mit Kindern
k.A.
Zug√§nglichkeit f√ľr Rollstuhlfahrer
bis Burghof möglich
Bilder
Klicken Sie in das jeweilige Bild, um es in voller Größe ansehen zu können!
Grundriss
kein Grundriss verf√ľgbar
Historie
797/798 Der Frankenk√∂nig Karl, der sp√§tere Kaiser Karl der Gro√üe, √ľbernimmt die s√§chsische Fliehburg und schl√§gt von Weihnachten bis Ostern hier sein Heerlager w√§hrend der Sachsenkriege auf.
spätestens im 11. Jh. Herstelle ist im Besitz der Bischöfe von Paderborn.
1350 Umbau des Burggebäudes, um es wehrhafter zu machen.
1385 Die Burg wird von Bischof Simon II. an die aus Hessen stammenden Ritter von Falkenberg verpf√§ndet. Diese nehmen die Burg als Wohnsitz und bleiben dort √ľber 400 Jahre.
1465 In einer Fehde Bischofs Simon III. gegen Braunschweig und Hessen wird die Burg niedergebrannt.
1471 Wiederaufbau der Burg nach den Zerstörungen von 1465.
1608 Der Bischof von Paderborn löst die Pfandschaft ein. Die Ritter von Falkenberg werden Amtmänner auf der Burg.
1618-1648 Die Burg wird während des 30jährigen Kriegs stark zerstört.
1733 Die Falkenberger sterben mit Kaspar Ludwig aus. Neue Amtmänner auf der Burg werden die Herren von Spiegel zum Desenberg.
1798 F√ľrstbischof Franz Egon von F√ľrstenberg l√§√üt das Amtshaus auf der Burg erneuern.
1802 S√§kularisation: Die Burg kommt in staatlichen Besitz. Sie wird von der preu√üischen D√∂menverwaltung in Erbpacht an von Wrede zu W√ľrgassen gegeben.
1820 Ferdinande von Zuydtwyck, Schwägerin des Landrats Philipp von Wolff-Metternich, kommt in den Besitz der Burg.
bis 1831 Die Burg erhält ihre heutige, historisierende Gestalt durch Ferdinande von Zuydtwyck. Architekt war der aus Koblenz stammende Johann Claudius Lassaulx.
nach 1831 Nach dem Umbau wird die Burg zu einer kulturellen Begegnungsst√§tte und erlebt eine neue Bl√ľtezeit. Unter anderem verweilen hier die Gebr√ľder Grimm, Annette von Droste-H√ľlshoff und weitere bekannte K√ľnstler.
1925 Die Burg, die noch im Besitz der Familie Zuydtwyck ist, wird zwangsversteigert.
1925-1999 Die Besitzer der Burg wechseln häufiger (u.a. die Siedlungsgesellschaft Rote Erde und die Deutschen Röhrenwerke). Die Burg dient in dieser Zeit als Hotel, Erholungsheim, Spekulationsobjekt und zum Schluß als Asylantenheim.
1999 Das √Ąrzte-Ehepaar Raab kauft die Burg und baut sie zu einem Weiterbildungszentrum f√ľr das Gesungheitswesen um.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Kreis H√∂xter (Hrsg.) - Burgen, Schl√∂sser und historische Adelssitze im Kreis H√∂xter | H√∂xter, 2002 | S. 100f.
  • Alber-Longere, Christine - Burg Herstelle in Herstelle. In: Schl√∂sser, Burgen, Herrensitze in Ostwestfalen-Lippe | Bielefeld, 1986 | S.106-108
Webseiten mit weiterf√ľhrenden Informationen
  • -
zur√ľck nach oben | zur√ľck zur letzten besuchten Seite Download diese Seite als PDF-Datei
Alle Angaben ohne Gewähr! | Die Bilder auf dieser Webseite unterliegen dem Urheberrecht! | Letzte Aktualisierung dieser Seite: 07.09.2014 [OK]