BURG HERBORN
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Allgemeine Informationen
Lage An einem Hang westlich über der Altstadt von Herborn.
Nutzung Theologisches Seminar der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.
Bau/Zustand Gut erhalten.
Typologie Burg in Stadtlage
Sehenswert
  • Die Gesamtanlage.
Bewertung Gut erhaltenes Schloss dem der ehemalige Burg-Charakter noch gut anszusehen ist.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 50°40'54.9"N 8°18'03.4"E
Höhe: 225 m ü. NN
Topografische Karte/n
Burg Herborn auf der Karte von OpenTopoMap
Kontaktdaten
Webseite der Burg mit Kontaktformular
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
Keine.
Anfahrt mit dem PKW
Die A45 bei der Abfahrt Herborn-West verlassen auf B255, diese bei der ersten Abfahrt verlassen. B255 unterqueren, direkt danach scharf links abbiegen auf Franzosenweg. Diesem etwa 600m folgen, dann halbrechts auf Schloßstrasse. Nach 100m links auf Nassaustrasse, dort ist die Burg.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
Herborn ist mit der Bahn erreichbar, der Bahnhof ist in Altstadtnähe auf dem östlichen Dillufer. Von dort sind es etwa 700m bis zur Burg.
Wanderung zur Burg
-
Öffnungszeiten
Außenbesichtigung jederzeit möglich, keine Innenbesichtigung.
Eintrittspreise
-
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
Keine Einschränkungen.
Gastronomie auf der Burg
Keine.
Öffentlicher Rastplatz
Keiner.
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
In der Burg sind Hotelzimmer vorhanden, Details siehe Kontakt.
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
Keine Einschränkungen.
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Keine Einschränkungen.
Bilder
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Grundriss


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Quelle: Krahe, F.W. - Burgen des deutschen Mittelalters. | Augsburg, 1996)
Historie
1048 Die Mark Herborn wird urkundlich erwähnt.
Anfang 13.Jh. Herborn im Besitz des Gf. v. Nassau. Die Grenzburg Herborn am Knotenpunkt wichtiger Straßen wurde bald nach Beginn der Dernbacher Fehde zerstört. Die Burg mag damals nur eine Turmhügelburg mit einen Graben zu Sicherung gewesen sein. 1240 wurde eine strategisch günstigere Stelle gewählt, die Dillenburg wurde errichtet.
1251 Stadtrechte für die Ansiedlung Herbornm, Befestigung des Ortes und Erneuerung der Burg.
Seit 1305 Hessisches Lehen der Grafen v. Nassau
1307 / 1312 Die Burg wird erstmalig urkundlich genannt. Sie war Amtssitz und mit Burgmannen besetzt und wurde später schloßartig umgebaut.
1584 Gf. Johann VI. v. Nassau-Dillenburg gründet die "Hohe Schule" (ev. theol. Universität) in Herborn, die anfänglich im Schloß untergebracht war.
16.-18.Jh. Zeitweilig gräflicher Witwensitz.
Ab 1806 Das Schloß verwahrlost.
Seit 1869 Sitz für theologische Seminare, die Tradition der theologischen Fakultät der früheren Hohen Schule wird bis heute fortgeführt.
1929-31 Umfassend restauriert und innen völlig erneuert.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Knappe, Rudolf - Mittelalterliche Burgen in Hessen. | Gudensberg, 2000 | S. 422
  • Dehio G., Gall E. - Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler - Nördliches Hessen. | München/Berlin 1950.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
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