Wappen von Einbeck
HELDENBURG
Europa / Deutschland / Niedersachsen / Northeim / Einbeck-Salzderhelden

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Historie

Grundriss

13. Jh. - Wahrscheinliche Bauzeit der Burg, da zu dieser Zeit die Salzgewinnung in der Gegend begann. Als Erbauer der Anlage kommen die Welfenherzöge oder die Grafen von Dassel in Frage.

1291 - Die im westlichen Teil des Fürstentums Grubenhagen gelegene Burg kommt an Herzog Heinrich Mirabilis. In der Folgezeit wird die Burg zur Hauptresidenz der Grubenhagener Herzöge. Die Bedeutung der Burg wuchs weiter, nachdem sie die (für lange Zeit) einzige außerstädtische Münze im Fürstentum bekam.

1320 - Erste urkundliche Erwähnung der Burg.

1367 - Während einer lokalen Fehde wird im sächsischen Raum zum ersten Mal ein Geschütz zur Verteidigung der Burg eingesetzt.

1481 - Teilung des Fürstentums.

nach 1481 - Die Hauptresidenz verlagert sich nach und nach in den östlichen Landesteil nach Herzberg. Die Heldenburg dient u.a. als Witwensitz.

17. Jh. - Nach dem Aussterben der Grubenhagener Linie der Welfen halten sich die Welfenherzöge nur noch selten auf der Burg auf.

1692 - Der letzte Bewohner der Burg, Oberjägermeister von Moltke, wird in Hannover wegen Hochverrats geköpft.

18. Jh. - Verfall der Burg.

Quelle: Hinweistafel an der Burg. Aufgenommen 2011 /
Georg Lockemann - Die Burg Salzderhelden und ihre Bedeutung in der Geschichte des Geschützwesens. Einbeck, 1957 (Neuauflage).
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