Wappen von Ursensollen
Burg Heimhof / Ursensollen - Bayern
Historie


1198

Erwähnung eines Hatmannus de Heminhofen und dessen Sohn Bernart in einer Schenkungsurkunde des Markgrafen Diepold, dessen Ministerialen sie waren.

1331

Heimhof ist Besitz des Klosters Kastl, dass diese Besitzung an Ritter Heinrich Ettenstätter verkauft.

1363

Ettenstätter veräußert die Veste Heimhof an seine vier Vettern.

1385

Dietrich der Staufer zu Ehrenfels, Pfleger zu Hohenburg, später Vogt des Klosters Kastl, kommt in den Besitz der Burg.

1427

Dietrich tauscht Heimhof gegen die Veste Köfering mit seinem Schwager Heinrich von Notthafft zu Wernberg.

1477

Die Ettlinger im Besitz von Heimhof.

1604

Nach dem Tod des letzten Ettlinger verleiht Kurfürst Friedrich IV. Heimhof seinem Geheimen Rat Dr. Michael von Loefen für treue Dienste.

1650

Otto von Loefen war Anhänger des Kalvanismus und wurde deshalb seiner Güter enteignet, die als kastlsches Lehen an die Jesuiten in Amberg kamen. Erst ein Exikutionskongreß verhalf der Familie von Loefen zur Rückkehr nach Heimhof. Die hier bis ins 19. Jahrhundert lebte.

1855

Die Burg und Ländereien werden an 17 Bauern aus Heimhof verkauft, die Burg verfällt fast zur Ruine.

1922

Der Geh. Hofbaurat Prof. Bodo Ebhardt kauft die Burg auf Anregung des bayerischen Staates. Ihm ist der Erhalt der für die Oberpfalz so wichtigen Burg zu verdanken, auch wenn einige Ebhardt´sche Zubauten heute die Burg zieren.

1933

Nach dem Ebhardt auf die Marksburg übergesiedelt war, verkaufte er Heimhof an Konrad Vispink aus München.

1958

Die Familie Maier erwirbt die Burg, in deren Besitz sie sich heute noch befindet.

Quelle: G. Moser, B. Setzwein, M. Conrad - Oberpfälzer Burgen. Amberg, 2004 / Stefan Helml - Burgen und Schlösser im Kreis Amberg. Amberg, 1991 / Karl Wächter, Günter Moser - Auf den Spuren von Rittern und Edelleuten im Landkreis Amberg-Sulzbach. Amberg, 1992


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