BURG HASSELFELDE | ALTE KÖNIGSBURG
 Weltweit | Europa | Deutschland | Sachsen-Anhalt | Landkreis Harz | Oberharz am Brocken, OT Hasselfelde

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Allgemeine Informationen
Lage Die Reste des Königshofes bzw. der Burg befinden sich auf einem Bergsporn östlich des Ortszentrums von Hasselfelde an einer alten Furt über die Hassel.
Nutzung Das Gelände wird landwirtschaftlich genutzt.
Bau/Zustand Die Kernburg besteht aus einem kleinen rundlichen Burgplatz. Dieser wird zur Bergseite von einem Doppelwall mit Zwischengraben geschützt.
In der Südost-Ecke ist die Befundlage durch einen Steinbruch gestört.
Bergseitig ist in einem terrassierten Bereich vor dem Ringgraben die Vorburg zu vermuten.
Typologie Höhenburg - Spornburg
Sehenswert
  • k.A.
Bewertung k.A.
Informationen für Besucher
Geografische Lage (GPS)
WGS84: 51°41'31.0" N, 10°51'37.0" E
Höhe: 455 m ü. NN
Topografische Karte/n
nicht verfügbar
Kontaktdaten
k.A.
Warnhinweise / Besondere Hinweise zur Besichtigung
k.A.
Anfahrt mit dem PKW
Über die A36 bis Blankenburg, dann der B81 bis Hasselfelde folgen.
Parkmöglichkeiten im Ort.
Anfahrt mit Bus oder Bahn
k.A.
Wanderung zur Burg
k.A.
Öffnungszeiten
Besichtigung jederzeit möglich.
Eintrittspreise
kostenlos
Einschränkungen beim Fotografieren und Filmen
keine
Gastronomie auf der Burg
keine
Öffentlicher Rastplatz
keiner
Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
keine
Zusatzinformation für Familien mit Kindern
keine
Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer
Für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar.
Bilder
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Grundriss
Grundriss Burg Hasselfelde
Quelle: Behrens, Heinz A. - Deutsche Königspfalzen im Harz von Werla bis Quedlinburg | Quedlinburg, 2016 | S. 80
(durch Autor leicht aktualisiert)
Historie
Der befestigte Königshof bzw. die Burg soll in der Regierungszeit Heinrich I. (919-936) angelegt worden sein.

Nachweislich urkundete Kaiser Heinrich III. 1043 und 1052 in Hasselfelde. Die Anlage gehörte somit zum Königsgut und diente dem Schutz der Handelswege durch den Harz bzw. der königlichen Jagdgebiete im Harz. Sie soll dann in den Besitz der Grafen von Blankenburg - Regenstein übergegangen sein.

In der Zeit von 1209 - 1227 wird sie im Güterverzeichnis des Grafen Siegfried aufgeführt.

1585 wird den Grafen von Blankenburg - Regenstein nochmals der Zehntbesitz über Hasselfelde bestätigt.

Mit dem Erlöschen des Geschlechts, im Jahre 1599, ging der Besitz über das Amt Hasselfelde an Braunschweig - Wolfenbüttel über.

Die Burganlage selber wurde mit der Verleihung der Stadtrechte in der Mitte des 13. Jahrhunderts entweder verlassen, oder im Jahre 1346 zusammen mit der Stadt durch die Grafen von Hohenstein zerstört.
Quelle: Zusammenfassung der unter Literatur angegebenen Dokumente.
Literatur
  • Behrens, Heinz A. - Deutsche Königspfalzen im Harz von Werla bis Quedlinburg | Quedlinburg, 2016 | S. 76 ff.
  • Grimm, Paul - Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle der Bezirke Halle und Magdeburg | Berlin, 1958 | S. 414
  • Sternal, Bernd & Berg, Lisa & Braun, Wolfgang - Burgen und Schlösser der Harzregion. Band 4 | Norderstedt, 2013 | S. 87 f.
  • Stolberg, Friedrich - Befestigungsanlagen im und am Harz: Von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit | Hildesheim, 1983 | S. 151 f.
Webseiten mit weiterführenden Informationen
  • -
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