Wappen von Bad Harzburg
Niedersachsen - Harzburg
Infoseite


Parkmöglichkeiten
Parkplätze Kurhaus, Talstation oder Großraumparkplatz an der B 4.

Die Harzburg kann bequem mit der Burgberg-Seilbahn oder auch zu Fuß über mehrere Wanderwege von Bad Harzburg erreicht werden. Der Fußweg über den Kleinen Burgberg ist teilweise recht steil, länger ist der Anstieg über das "Kalte Tal" (Märchenwald).
Eintritt
Eintritt: frei (Ruine)

Seilbahn Berg-/Talfahrt Erw.: 6.-DM, (Kinder: 4.- DM); Bergfahrt 4.- DM(3.-DM), Talfahrt 3.- DM (2.- DM)
Gastronomie
Restaurant-Cafe im Bereich der Burgruine
(ganzjährig geöffnet; montags Ruhetag)
Übernachtungsmöglichkeiten
Übernachtung auf der Ruine nicht möglich
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Allgemeine Informationen:
1065 errichtete der Salierkönig Heinrich IV. in der Nähe der Kaiserpfalz Goslar die Harzburg. Sie gilt als älteste Höhenburg (483 m) des nordeuropäischen Raumes. Über 170 Meter erhebt sich der Bergsporn des Großen Burgbergs über den Talausgang, der den Zugang zum Oberharz eröffnet. Als Architekt der Burg gilt Bischof Benno II. v. Osnabrück (siehe auch Iburg). Seinem Plan entsprechend verband die Burg Wehr- und Repräsentationsfunktion.
Der Überlieferung nach wurde der Burgenbau zunächst durch die sächsischen Adligen und die Landbevölkerung unterstützt, bis sich Widerstand gegen Heinrich in einem Aufstand entlud. Heinrich wurde in seiner Burg belagert und nur mühsam gelang ihm die Flucht. 1074 erklärte er sich zur Schleifung der Harzburg bereit. Als er dieser Zusage nicht schnell genug nachkam, zerstörten sächsische Bauern die Anlage, einschließlich der 1069 erwähnten Kollegiatstiftskirche in der Burg mit den Gräbern von Heinrichs Bruder Konrad und einem der Söhne des Königs.
Später wurde die Burg wieder aufgebaut. 1208 bis 1218 verwahrte man sogar die Reichsinsignien auf der Harzburg und 1218 starb Kaiser Otto IV in der Burg.
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Archäologische Informationen:
Das ca. 0,8 ha große Burgareal teilt ein in den Fels getriebener, heute durch eine moderne Steinbrücke überspannter Abschnittsgraben in einen östlichen und westlichen Teil. Die ältesten Mauerreste der Ruine finden sich in der Ostburg, die ein mächtiges, winkelförmiges Bauwerk und einen Rundturm gegen die Bergseite (Angriffsseite) richtete. Zugang zur östlichen Burg bot eine Toranlage mit Torkammer. Im westliche Burgabschnitt stand ein mächtiger Viereckturm, dessen Stumpf restauriert ist. Erhalten sind noch Reste der Umfassungsmauern, die ebenfalls auf salischen Fundamenten stehen und der Burgbrunnen, der sein Wasser durch eine unterirdische Tonröhrenleitung bezog.


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