Wappen von Harburg
HARBURG
Europa / Deutschland / Bayern / Donau-Ries / Harburg

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Historie

Grundriss

1150 - 1200 - Ausbau der Harburg in Buckelquaderbauweise auf der Grundlage einer älteren Anlage.
1150 - Erste sichere Erwähnung der Harburg, einer Reichsburg im Besitz der Staufer.

1251 - Verpfändung der Stadt Harburg durch König Konrad IV. an Graf Ludwig III. zu Oettingen.
1290 - Erstmals erscheint der Reichsadler im Siegel der Gemeinde.
1299 - Verpfändung von Burg und Markt Harburg durch König Albrecht I. an Graf Ludwig V. zu Oettingen.

1300-1400 - Neubau der Zwingeranlage und der Vorburg.

1494-1496 - Neubau eines Turms und des Saalbaus.

1539 - Die Reformation wird endgültig in der Grafschaft Oettingen-Oettingen und damit auch in Harburg eingeführt.
Um 1562 - Neubau der Burgvogtei.
1570 - Rathaus Harburg wird erstmalig urkundlich erwähnt.
1584 - Neubau von Hausstadel und Zeughaus
1585 - Erhöhung des Glockenturms und Erneuerung der Glocke.
1586-1587 - Anbringung von 13 Sonnenuhren.
1594-1595 - Neubau des Kastenbaus.
1596 - Anbau eines vierstöckigen Erkerturms an der Nordostecke des Fürstenbaus, Erneuerung des Brunnenrohrkastens.

1612 - Bau der evangelischen St. Barbara-Kirche durch Graf Gottfried zu Oettingen-Oettingen.
1616 - Erneuerung des baufälligen oberen dritten Tors.
1617 - Neubau des Treppenturms am Fürstenbau. Umbau der angrenzenden Zimmer und Renovierung des Saals.
1632 - Durchzug des Schwedenkönigs Gustav II. Adolph mit seinem Heer.
1634 - Bevölkerungsverluste um mehr als die Hälfte durch Kriegseinwirkung und Pest.
1654-1655 - Instandsetzung des im Krieg beschädigten Fürstenbaus unter Graf Joachim Ernst.
1663 - Neubau des Brunnenwerks.
1665 - Wiederherstellung des abgebrannten Weißen Turms.
1666 - Neubau des Brauhauses in der Vorburg.
1671 - Entstehung der Judengemeinde durch Ansiedlung von zunächst fünf Juden.
1696 - Neubau des Schießhauses beim Saalbau.

1703 - Abbruch des Schießhauses und Neubau als Wachhaus beim äußeren Tor.
1717 - Aufstockung des Saalbaus unter Fürst Albrecht Ernst II.. Einbau einer neuen Treppe im Faulturm zur Erschließung des Saalbaus.
1719-1721 - Einbau von sechs Zimmern im Saalbau und Stuckieren der Zimmer im Kastenbau.
1720-1721 - Umbau der Kirche im Stil des Barocks.
1731-1738 - Renovierung und Stuckieren von Zimmern durch Hofstukkator Balthasar Suiter.
1731 - Mit Fürst Albrecht Ernst II. stirbt die evangelische Linie Oettingen-Oettingen aus. Harburg kommt an die 1774 gefürstete Linie Oettingen-Wallerstein.
1742-1743 - Neubau des Amtshauses. Modernisierung der Zimmer im Fürstenbau und Stuckieren der Saaldecke.
1743 - Geburt des evangelischen Theologen und Volkspädagogen Georg Jakob Schäblen.
1744 - Neubau des Amtspflegehauses.
1752 - Neubau des Baumeisterhauses in der Vorburg.
1754 - Neubau der Synagoge.
1783 - Erneuerung des durch Brand zerstörten Dachs und der Decke des Saalbaus.
1787 - Erneuerung der Zugbrücke des unteren Tores.

Am 24. Juni 1800 - Belagerung der Burg durch französische Truppen. Die Kapitulation der österreichischen Besatzung verhindert eine Zerstörung der Burg. Das war Anlass für die Feier eines Dankfestes, das noch heute in Harburg an einem Sonntag im Juni jeden Jahres als "Bockfest" gefeiert wird.
1806 - Mit dem Übergang des Fürstentums Oettingen-Wallerstein an das Königreich Bayern wird Harburg königlich-bayrische Landgemeinde.
1807 - Neubau der steinernen Brücke beim unteren Tor.
1839 - Umbau des Fürstenbaus.
1840 - Neubau des Wasserturms.
1848 - Auflösung des fürstlichen Herrschaftsgerichts auf der Harburg. Der Markt wird bis 1852 Sitz einer königlichen Gerichts- und Polizeibehörde.
1849 - Stadterhebung des Marktes Harburg und Anschluss der Stadt an das Eisenbahnnetz.
1856 - Abbruch der Waschküche neben der Pfisterei, eines Kartoffelhäuschens, der Hofmetzgerei und der angrenzenden Stallungen.
1860-1863 - Erneuerung des Ganges und Instandsetzung der Wehrmauer zwischen Fürstenbau und Saalbau.
1863 - Abbruch der fünf alten Stadttore.
1863-1869 - Fortführung der Umbauarbeiten des Fürstenbaus.
1866 - Abbruch der Hofküche.
1869-1871 - Abbruch der baufälligen Münze mit Stallungen und des Baumeisterhauses.
1873 - Das Brauhaus brennt nieder.
1889 - Gründung einer Dampfziegelei, dem späteren Märker-Zementwerk.

1903 - Einweihung der katholischen Herz-Jesu-Kirche.
1924 - Erneuerung des Kirchendachstuhls.
1925 - Einweihung des Kriegerdenkmals
1926 - Erneuerung des Burgvogteidachstuhls.
1928 - Erneuerung des Fürstenbaudachstuhls.
1930 - Abbruch des alten Marktplatzbrunnens.
1946 - Einweihung der 1945 teilweise zerstörten "Steinernen Brücke".
Seit 1947 - Regelmäßige Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten.
1955-57 - Bau des Tunnels unter der Harburg.
1962 - Einweihung des renovierten und ergänzten Kriegerdenkmals.
1971-78 - Eingemeindung mehrerer Orte.
1975 - Bau der "Neuen Wörnitzbrücke".
1977 - Rathaus Harburg - Sanierung und Erweiterung.
1985 - Im Juni wird auf der "Steinernen Brücke" erstmals das Brückenfest gefeiert, das seitdem jährlich stattfindet. Beginn der Altstadtsanierung in Harburg.
1993 - Eröffnung des neu gebauten Parkdecks an der Nördlinger Straße.
1997 - Einweihung des neuen Marktplatzbrunnens.
1999 - Jubiläum "150 Jahre Harburg Stadt".

2005-08 - Sanierung der "Steinernen Brücke".

Quelle: Günter Schmidt - Burgenführer Schwäbische Alb - Band 6. Biberach, 1995.
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