Wappen von Hambach an der Weinstrasse
Hambacher Schloss / Neustadt-Hambach - Rheinland-Pfalz
Historie


In der 1. Hälfte des 11.Jh.

wurde die Reichsfeste Kästenburg von den Saliern errichtet.

1100

gelangte die Burg durch Schenkung in den Besitz des Speyerer Hochstifts.

1525

wurde die Burg während des Bauernkrieges zerstört.

1552

wurde die Burg durch den Markgrafen Albrecht von Brandenburg zerstört. Nach einem notdürftigem Wiederaubau wurde sie wiederum beschädigt.

Im 16. Jh.

während des Pfälzischen Erbfolgekrieg erfolgte die endgültige Zerstörung der Burg.

1815

gelangte die Ruine mit der linksrheinischen Pfalz an Bayern.

1823

wurde sie von Neustädter Bürgern erworben.

Am 27. Mai 1832

war das Schloss Schauplatz der ersten Volksversammlung der neueren deutschen Geschichte. Rund 300.000 Männer und Frauen aus ganz Deutschland demonstrierten hier unter der schwarz-rot-goldenen Flagge für die Freiheit und Einheit Deutschlands ("Hambacher Fest").

1842

schenkten die Pfälzer die Ruine dem Bayrischen Kronprinzen Maximilian, der das Schloss teilweise im neugotischen Stil wieder aufbauen ließ (1844-49).

1952

erwarb aus dem Nachlass der Wittelsbacher, der damalige Landkreis Neustadt die Anlage.

1980/82

wurde das Schloss in seiner heutigen Form um- und ausgebaut. Die ersten Renovierungen erfolgten in den 50er Jahren.

Quelle: ?


Grundrißplan
Ansichten
Infoseite

zurück