Wappen von Hermaringen
Burg Güssenberg (Güssenburg) / Hermaringen - Baden-Württemberg
Historie


1. Mai 1171

Theoboldus/Diepoldus Gusse ist Zeuge in einer Urkunde Kaiser Friedrich I. Barbarossa in Giengen für das reformierte Augustiner-Chorherrenstift in Herbrechtingen.

7. Mai 1171

Diepold Gusse bezeugt für Kaiser Friedrich I. in Donauwörth ein Privileg für die Abtei Ottobeuren.

1216

Heinrich (I.) von Güssenberg (Gussenberc), staufischer Ministeriale, ist Zeuge einer päpstlichen Schiedskommission anläßlich der Schlichtung eines Streits zwischen den Klöstern Ellwangen und Kaisheim.

1220

Albert Gusso ist Domherr in Augsburg.

1257

Alberg Gusso ist Predigerbruder in Augsburg.

1270

Heinrich (II.), genannt "aureus" ("Goldener"), ist Zeuge anläßlich des Verzichts Herzogs Ludwig II. von Bayern auf die Augsburger Hochstiftsvogtei.

1281

Heinrich (II.) nennt sich "der Güsse von Dillingen".

1288

Heinrich Güsse (III.), Sohn des Heinrich (II.), übernimmt für Gerwig von Güssenberg eine Bürgschaft bezüglich der Kapelle in Burlafingen.

1322

Rudolf Güsse ist Pfleger des Klosters Obermedlingen.

1328

Rudolf nennt sich "der Güsse von Gromberg". Der Besitz wird helfensteinisches Lehen.

1331

Rudolf residiert in Bernstadt.

Um 1346

Ausbau der Burg und Errichtung der Schildmauer.

Um 1367

Übergang der Burg an die Linie der Güssen von Haunsheim.

1372

Verkauf an die Grafen von Helfenstein. Güssenberg wird Sitz der helfensteinischen Vögte für die Besitzungen im Brenztal.

1448

Übergang der Herrschaft an Württemberg.

24. Juni 1449

Im Krieg der schwäbischen und fränkischen Städte gegen das Haus Württemberg werden die Burgen Güssenberg und Hürben eingenommen und zerstört. Ein Wiederaubau unterbleibt.

1970, 1971

Bestandsicherung der Ruine.

Quelle: Günter Schmidt - Burgenführer Schwäbische Alb - Band 6. Biberach, 1995.


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